4 Quartal 2016 - Erste Etappe

 

Reisebericht / Travelreport / descripion de un vaije

 

Hi!

 

Nach einer langen Vorbereitungsphase, zu der u.a. der Bau eines Carports für mein Auto gehörte, hat sich der Zeitpunkt meiner Abreise in den September hinein verschoben. Mit einer Mischung aus Abenteuerlust und flauem Gefühl in der Magengrube startete ich mit meinem mittlerweile 24 Jahre alten "Bock", der bereits über 100000 Reisekilometer auf dem Buckel bzw. im Rahmen hat, von meiner Heimatstadt Noerdlingen zu einer Reise, die nicht weniger, als sechs Jahre dauern soll!

Doch bereits während der ersten Etappe trat ein Defekt am Schaltwerk auf, das ich erst zwei Tage später beim "Fahrradprofi" in Bad Waldsee austauschen konnte (Dank an Giorgio, für seinen technischen Beistand).

Am Bodensee radelte ich einen kleinen Umweg zum "Rheinfall", wo pro Sekunde ca. 300000 Liter Wasser ca. 40 m in die Tiefe stürzen. Dieses spektakuläre Naturerlebnis bestaunte ich auf unterschiedlichen Ebenen von Aussichtsterrassen (in der Hoffnung, dass sie auch gut befestigt sind …).

Beim Verlassen Deutschlands wurde ich in der Schweiz von einem passähnlichen Anstieg begruest, dem nach ebenso langer Abfahrt ein topfebener Flussradweg entlang der "Aare" folgt, der bis zum ca. 200 km entfernten See "Neuchatel" führt.

Im "Haute Jura", einer Bergregion der französischen Schweiz, in der sich auch verschiedene Ski- und Langlaufzentren befinden, sanken die Temperaturen nachts bis zum Gefrierpunkt. Auch tagsüber musste ich tief in meine Packtaschen greifen, um mich mit meiner "Winterkollektion" auszustaffieren.

So bedurfte es keines sonderlichen Scharfsinns, das knapp 300 km westlich gelegene "Rhonetal" in Frankreich als strategisch wichtiges Teilziel anzustreben, da sich der Flusslauf "toujours tout droit" nach Süden orientiert.

Die Rechnung ging tatsächlich auf und als Lohn meiner Mühen verlieh mir der, als "Mistral" bezeichnete, Nordwind nicht nur Flügel , sondern sorgte zudem auch noch für eitel Sonnenschein, so dass ich ab Valence endlich wieder mit kurzen Hosen und T-Shirt in wärmeren Gefilden weiter radeln konnte.

Nach diesem erfolgreichen "Wettrennen gegen die Sonne" gönnte ich mir in der "Provence" eine "Kulturreise in die römische Antike", beginnend in Orange mit seinem imposanten Amphitheater, das bis heute noch für Konzerte berühmter Bands (z.B. Pink Floyd, Dire Straits) und Musicals (z.B. Phantom der Oper) genutzt wird.

Auf Anraten vieler Franzosen besuchte ich auch Nimes, bekannt durch das "Maison Carrée", dem einzig komplett erhaltenen Tempel aus den Zeiten des "Imperium Romanum" und die imposante "Arena", in der man sich um 2000 Jahre zurückversetzt fühlen darf - als Zuschauer spektakulärer Gladiatorenkaempfe und blutrünstiger Hetzjagden wilder Bären und Löwen, denen auch zum Tode Verurteilte zum Frass vorgeworfen wurden. Seit der Neuzeit finden auf dem ovalfoermigen Sandboden die berühmt-beruechtigten Stierkämpfe statt, bei denen die mutigen Toreros vom Publikkum bejubelt werden.

Durch einen erneuten Umweg gelangte ich in das Naturreservat "Camargue", inmitten des Rhone-Deltas, wo ich früh morgens von zwei kurz hintereinander abgefeuerten Schüssen in der Nähe meines Zeltes aufgeschreckt wurde. Zu meiner Erleichterung war die Salve nicht auf mich gerichtet, sondern einem der vielen Fassanen, die sich in den Feldhecken versteckt halten und von Jagdhunden aufgescheucht werden.

Im südlichen Teil befinden sich viele Salzlagunen, die durch einen Damm vom Meer abgeschirmt sind und Nahrung in Hülle und Fülle für die Scharen rosafarbener Flamingos und viele andere Vogelarten bieten.

Auf unüberschaubar grossen Flächen wird in dieser Region Meerwasser durch systematisch angeordnete Becken geleitet, um durch die Verdunstung Salz zu gewinnen.

Trotz sinkender Tages- und Nachttemperaturen konnte ich in der Nähe Montpelliers der Versuchung nicht widerstehen, von meiner "Küstenroute" abzuweichen und die Stadt, unweit der Pyrenäen, mit seinem frischen und zugleich altertümlichen Flair zu erkunden. Auf dem "Placa Comédie", eine der am meist besuchten Fußgängerzonen Europas, scharten sich Zuschauermengen um Akrobaten, Jongleure, Musiker, Zauberer und Clowns, die ihr Können unter Beweis stellten. Sehr beeindruckt, aber in dem Trubel ständig auf der Hut vor Taschendieben und angesichts des grossen Polizeiaufgebots latenten Unbehagens vor einem möglichen Terroranschlag, kehrte ich gerne wieder zum Strand mit seinem sanften Rauschen der Wellen zurueck.

Am "Golfe du Lion" wurde ich von heftigem Rückenwind vorangetrieben, der in diesem Mittelmeerabschnitt aufgrund seiner Stärke und permanenten Präsenz  optimale Bedingungen für Windsurfer bietet.

Aufgrund dieser Kraftersparnis entschied ich mich auf den letzten Etappen in Frankreich für die beschwerliche, aber aeusserst reizvolle und verkehrsarme Route entlang der felsigen Steilküste, so dass ich ganz entspannt Spanien erreichte, das dritte Land meiner Tour und das 51. Land, das ich bisher mit meinem "Bock" bereist habe.

Eine erneute "Ehrenrunde" führte mich zum "Cap de Creus", dem östlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel, wo ich auf einem Felsplateau zeltete, um am nächsten Morgen als Erster auf dem spanischen Festland die aufgehende Sonne zu bewundern, was auch der renommierte Künstler Salvador Dali im unweit entfernten Ort Cadaques zu schätzen wusste.

Entlang der "Costa Brava" ging ich immer wieder im Meer baden und spazierte auf den, während der Hochsaison übervölkerten, jetzt aber menschenleeren Sandstränden, die nach Süden hin immer felsiger und wild-romantischer wurden.

Ab dem, für seine Partystimmung bekannten, Urlaubsort "Lloret de Mar" änderte sich jedoch die bis dahin malerische Landschaft: Hinter dem ca. 50 m breiten, schier unendlich langen Sandstrand reihen sich geschmacklose Hotelanlagen á la "quadratisch, praktisch, gut!", Restaurants, Boutiquen, kleine Rummel- und "Rammel"Plätze (bzw. einschlägige "Clubs").

Immerhin erreichte ich auf dieser "Strandpromenade" abseits der Hauptstrasse recht komfortabel Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens, mit seinem historischen und künstlerisch gestalteten Zentrum - im Fokus natürlich die sagenhaft gestaltete Kirche "Sagrada Familia".

Für die Unterstützung meiner "Langzeit-Fernreise" bedanke ich mich ganz herzlich bei meinem neuen Sponsor "Radl Bimbo" in Weilheim i. Ob. für die materielle Versorgung mit Fahrradteilen und -accessoirs, meine Mieter Conny und Alfred für die Verwaltung der mir zugestellten Post, meine Freunde Larry für die Aktualisierung der mittlerweile legendären Webseite www.mikeonbike.de und Robert für seinen Beistand bei "multimedialen" Problemen, sowie Ralf für die Instandhaltung meines Stadels und meine Bankberater der Sparkasse (Frau Rikanovic) und Postbank (Herr Doerr) für die finanzielle Absicherung im "Notfall".

 

Viele Gruesse,

Michael Oefele

 

 

 

Hi!

 

after a quite long preparation (I also built a carport) I delayed the departure for my six years lasting bicycle tour until September. Excited to get some more adventures I left my town "Noerdlingen" with my 24 year old "Bock", that has made more than 100000 km yet.

But already at the first day I got problems with the derailed, that I could change two days later by the "bicycle profi" in Bad Waldsee (thanks, Giorgio for the technical support!).

At the Bodensee I've made a detour to the "Rheinfall", where about 300000 liters of water drop 40m into the depth. This spectacular site I watched from platforms on different nivels (in the hope, that they are well fixed…!).

Leaving Germany a kind of pass where right at the beginning of switzerland, followed by a plain bikeway along the "Aare"river until the lake "Neuchatel", that was 200 km away.

In the "Haute Jura", a mountain ridge of the french part of swiss, where are also some skiing areas, the temperatures dropped until 0 degrees centigrade, so that I had to wear almost all my "winter-collection".

For this I know that I have to reach the "Rhone-Valley" in France in a distance of about 300 km, because that river is heading "toujours tout droit" towards south.

It worked out and for this the north wind (so called "Mistral") not only pushed me, but also was responsible for the sunshine, so that I could keep on going with shorts and t-shirt towards warmer areas.

After this successful "run against the sun" I've made an excursion into the "Romean Antique", that started in Orange with its amphitheater, that's also used today for concerts of famous bands ( e.g. Pink Floyd, or Dire Straits, …) and musicals (e.g. Phantome of the Opera).

Due to the recommendations of many French I also visited Nimes, well known for its "Maison Carrée", the only completely remained temple of the times of the "Imperium Romanum" and the impressing "Arena" in which you could feel like 2000 years ago - as a spectator of those spectacular fights of the Gladiators and also between wild bears and lions, that had been even eating prople punished by the death.

Since the modern period of history the bullfights with all those brave "Torreroes" can be seen there.Another detour was to the Nature Reservate "Camargue", where I'd been woken up by to gun-shots close to my tent. Luckylie the hunters just shot at "Fassanes" that had been hiding in the benches.

In the southern part of this region are many salty lagunes apart from the sea that offer enough food for those bunches of flamingoes and ofer species of birds. In huge bassains water from the seaside is used to gain huge amounts of salt by vaporisation.

In spite of degreasing temperatures I couldn't continue without having visited Montpellier, close to the Pyrenees, with it's fresh and also historical flair. On the "Place Comédie", one of the biggest pedestrian areas in Europe, many spectators came together to watch the artists, like acrobats, musicians, or clowns. Quite impressed, but steadily alert becausee of the bag snatchers and also a certain fright of a terror attack, I returned luckily to the beach with its soft rumor of the waves.

At the "Golfe du Lion" I had a good tail wind, that makes this stretch to a paradise for windsurfing.

Because of that saving energy I decided to take the strenuous, but gorgeous route along the coastline, in order to enjoy the last days in France, so that I arrived quite relaxed in Spain, the third country of my tour and the 51st, that I'd been driving through with my "Bock".

At another roundtrip I visited "Cap de Creus", the east end of the Iberian Peninsula, where I'd been camping on a rock plateau, in order to be the first one on the continental part of Spain, who is able to watch the sunrise - like the well known artist Salvador Dali also appreciated in his home in Cadaques, that is nearby.

Along the "Costa Brava" I'd been swimming in the sea and walking on lonesome beaches, that are flooded by tourists during the season.Towards south they became more rocky and therefore more wild-romantic.

After the famous party-spot "Lloret de Mar" the landscape became quite awfully: Behind an about 50 m wide and almost endless stretch of sand beach had been many hotels in the shape of cubes, Restaurants, Boutiques, and weird "clubs".

Nethertheless I reached Barcelona quite comfortably and enjoyed the capital of Catalonia with its historic and artificial center, like the great church "Sagrada Familia".

Due to the support of my long time journey i¡I want to send many thanks to my new sponsor "Radl Bimbo" in Weilheim i.Ob., that supports me with bike accessories and spare parts, Conny and Alfred that receive my post deliveries, my friends Larry for actualizing the legendary website www.mikeonbike.de and Robert for assisting in case of "multimedia" problems, Ralf for taking care for my barn, and my bank consultants Miss Rikanovic (Sparkasse) and Mr. Doerr (Postbank) for the financial backup in case of an "emergency".

 

Yours,

Michael

 

 

 

Hola,

 

después un largo tiempo de preparation de mi viaje por seis anos (Yo también estado construyendo una cochera ) mi departura estado delatado hast Setiembre. Con sentimientos mezclados (alegría y un poco de las dudas) Yo estado saliendo mi pueblo "Noerdlingen" con mi "Bock" de 24 anos, que hecho  mas de 100000 km

Justo in la primera día yo tiene una problema technica que que Yo debe cambiar un repuesto de mi bici dos dies mas tarde de "Fahrradprofi" in Bad Waldsee (gracias, Giorgio para ajudarme!).

Cerca el lago "Bodensee" Yo visitado una catarata, se llama "Rheinfall", donde 300000 l de agua saltan desde 40 m. Yo puede ver esto espectáculo arriva plateaus de varios niveles muy cerca la cascada.

Saliendo Alemania Yo debè subir al cominco de Swizera. Después Yo puede seguir a una cyclovia al lado de rio "Aare" por 200 km hasta el lago "Neuchatel".

In la región montañosa, se llama "Haute Jura" in el parte franchese de swizera, donde hay varios centros de ski, las temperaturas bajaron hasta cero grados in la noche. También in la día Yo devoto armar mi ropa bien averiada.

Por eso Yo devè llegar a el valle del rio "Rhone" in Francia in una distancia de 300 km, porque esto rio es andando "toujours tout droit" a sur.

Quando Yo llegò alla, un bien viento (el "Mistral") de atrás no solo enforcado mi velocidad, sino también asegurado por el sol, que estado bien para pedalear con ropa corta.

In una vuelta cultural Yo visitado sitios antiguos de los Romanos, como Orange con sus amphiteatro, que es aùn usado por concertos de grupos bien conocidos (Pink Floyd, Dire Straits, …) y musical (como "Phantom de la Opera").

Por causa de los recommendaciònes de muchos Francheses Yo también visitado Nimes, con el "Maison Carrèe", el único templo completo de la pocha del "Imperium Romanum". In la "Arena" puedes sentir como un espectador de los gladiatores peleando y las animales silvestres (oreos y leones), que mataron la gente bajado por la pena de muerte. Desde la pocha moderna puedes ver las famosas luchas de los torreros.

Un desvio mas he hachado por el parque national "Camargue" a el delta de Rhone. Muy mañana me despertó disparar desde la cadera. Por suerte no estado para mi, mas por las Fassánes que escondidon in los arbustos.

In el parte sur de esta región hay lagunas saladas, donde muchos flamencos y otros especies de bajados encontran suficiente para comer.

También hay piscinas grandes con agua del mar para ganar sal por causa de vaporización.

Aunque las temperaturas bajaron, Yo visitè Montpellier, con su ambiente fresco y también histórico. A la placa "Comèdie", una zona pedestria mas grande de Europa estadieron mucho gente mirando las artistas de música, acrobático ó Clowns.

Por causa de los ladrones Yo siempre ser bien asustado y también el peligro de un acto terroristico Yo estado feliz si Yo revolvuto a la playa con el rumor de mar.

A el "Golfe du Lion" hay mucho viento, por eso hay un paraíso por las deportistas náuticas para surf.

Las ultimas dies in Francia Yo andado alargo la costanera con muchas rocas bien bonita, pero también con muchas subidas. Por causa de menos trafico, Yo llegado muy tranquillo a Espania, il terrier país de mi viaje, y el 51 país que Yo visitado en todo con mi "Bock".

In una vuelta Yo llegado a "Cap de Creus", il punto mas este de la península Iberica. He estado armando mi carpa alla, para ver il sol de mañana al primo de parte continental de Espania, como Salvador Dali en su casa in Cadaques, que estado muy cerca.

Al lado de la "Costa Brava" Yo estado nadando in el Mar por varios veces y carminado a las playas abandonadas, donde normalmente hay muchas touristas. Para el sur las playas estadieron mas y mas con rockas y por eso mas interesante. Pero después "Lloret de Mar", il centro turístico, los alrededores estadieron muy aburrido. Atrás la playa estadieron muchos hoteles de la forma de un cubo, restaurantes, boutiques y algunas "clubs" dubiosos.

Sin embargo Yo llegado a Barcelona muy tranquillo afuera la ruta principal y disfrutado il centro histórico y artificial, in el focus la iglesia "Sagrada Familia", que es spectacular.

Para la aluda de mi larga viaje y quiero mandar mis saludos a mi sponsor nuevo "Radl Bimbo" in Weilheim i. Ob., para soportarmi con repuestos de bici y accessoires, mis alquileros Conny y Alfred, que guardan mi post, mis amigos Larry para actualizar mi sitio web www.mikeonbike.de y Robert, para alludarmi in caso de problemas "multimediales", y Ralf para cuidar mi granero, y mis consultantes de las financias, Seniora Rikanovic (Sparkasse) y Senior Doerr (Postbank) para salvaguardar in caso de una "emergencia".

 

Chao,

Miguel

michael.oefele@gmail.com

michael.oefele@web.de

 

www.mikeonbike.de

Letzte Bearbeitung: 18.05.2017, 17:15

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