Nordamerika

Hi!

Um meine Wartezeit fuer einen Frachter nach Suedamerika sinnvoll zu nutzen, beschloss ich eine abschliessende “Ehrenrunde” durch die schoenen Nationalparks im Suedwesten der USA zu drehen. Dabei wurde ich von meinem Freund Weldon aus Santa Barbara unterstuetzt, indem er mich und meinen “Bock” zum “Sequoia” Nationalpark transportierte. Zwischen diesen ohnehin schon riesigen Mammutbaeume steht auch der gigantische “Sherman Tree”, mit 130 m Hoehe und acht Metern Stammdurchmesser der groesste Baum der Welt!

Bereits am naechsten Tag besuchten wir den “Yosemite” Nationalpark, der vor allem durch seine wunderschoenen Wasserfaelle einzigartig ist. Leider fuehrt der beruehmte “Yosemite Fall”, der in der Statistik der weltgroessten Wasserfaelle den fuenften Rang belegt, ausgangs Herbst kein Wasser. Umso beeindruckender war die nicht weniger als 1000 m senkrecht abfallende Felswand “El Capitan”, die fuer viele geuebte Kletterer und wagemutige Fallschirmspringer eine Herausforderung darstellt.

Nach der Verabschiedung von Weldon folgte ich an “Thanksgiving” der Einladung einer kalifornischen Familie und liess mich kulinarisch mit dem “Tradionsgericht” (Turkey & Pumpkin Pie, zu deutsch: Gebratene Taube und Kuerbiskuchen) verwoehnen (danke, Anne & Dennis). So war ich gut gestaerkt fuer meine Trekkingtour zum “Glacier Point”, der einen atemberaubenden Ausblick bot auf den “Half Dome”, ein ca. 1000 m hoher, einseitig von Gletschern abgeschliffener Berg inmitten des trogfoermigen “Yosemite” Tals. Auf dem ca. 15 km langen “Panorama Trail” wanderte ich mit Kevin, Susan und Morgan um dieses zentral gelegene Massiv und machte dabei auch einen Abstecher zu den etwas abseits gelegenen “Nevada Falls”, wo ein Gebirgsbach nach einigen Kaskaden ca. 100 Meter in die Tiefe stuerzt.

Nach vier Tagen Aufenthalt an diesem paradiesischen Ort stieg ich wieder auf meinen “Bock”, um den ca. 3300 m hohen “Tioga” Pass zu ueberwinden, bevor die Strasse beim ersten Schneeeinbruch gesperrt wird. Jenseits dieses hochalpinen Punktes fuehrte die Strecke durch die “Hohe Sierra”, ein 2000 m hoch gelegenes Wuestenplateau in den Rocky Mountains.

Nach mehreren Paessen erreichte ich das beruehmt beruechtigte “Death Valley”, der vielleicht trockenste und heisseste Ort dieser Erde. Dort steigen die Tagestemperaturen im Sommer auf ca. 50 Grad, so dass Motoren ueberhitzen und sogar Autoreifen platzen koennen! Nachts kuehlt es nur unwesentlich auf ca. 30 Grad ab, was einen erholsamen Schlaf unmoeglich macht. Im Dezember war es fuer mich kein Problem durch dieses “Tal des Todes” zu radeln. Ganz im Gegenteil: Ich genoss die angenehme Waerme beim Wandern ueber die weissen Sandduenen mit sanft geschwungenen Huegeln, die mich mit interessanten Licht- und Schattenkontrasten beeindruckten. Bei Spaziergaengen in den teils recht engen Canyons, fuehlte ich mich wie eine kleine Maus in einem weit verzweigten Labyrint. Natuerlich steuerte ich auch “Bad Water” an, den tiefsten Punkt der westlichen Hemisphaere! Beim Herumlaufen auf der weissen Salzkruste des ausgetrockneten Sees ueberkam mich dort ein seltsames Gefuehl - 96 m unter dem Meeresspiegel, was der Hoehe des Kirchturms “Daniel” meiner Heimatstadt Noerdlingen entspricht.

Die Naechte waren aufgrund der geringen Haeuseransammlungen so finster, dass die funkelnden Sterne zu gluehen schienen. Sogar den Lichtschein der ca. 100 km entfernten  Touristenmetropole “Las Vegas” konnte ich erahnen.

Diese hellbeleuchtete Stadt inmitten der stockdunklen Wueste ist eine Perversion der Superlative: In grosszuegig angelegten Hotel-Resorts entlang des “Strip”, einer Touristenmeile mit Bars, Restaurant und Casinos wurden die Wahrzeichen beruehmter Staedte in Perfektion nachgebaut. So erstrahlt der Eiffelturm (Paris), Markusplatz (Venedig), die Sphinx (Luxor) und die Skyline von Manhattan (New York) in einem grandiosen Lichterglanz.

Unglaublicher Weise wurde ich beim Flanieren zwischen diesen faszinierenden Gebaeuden zum Uebernachten in einer luxurioesen Suite eines dieser pompoesen Hotels eingeladen (Danke, Jed & Erica aus Texas!).

Wie es sich fuer einen Touristen in Las Vegas gehoert, besuchte ich auch die ein oder andere Spielhoelle mit tausenden von “einarmigen Banditen” und anderen Automaten, vielen Tischen fuer verschiedene Kartenspiele und Roulette. Meine Absicht war dabei weniger mein Glueck im Spiel zu versuchen um mein Reisebudget aufzustocken, als vielmehr meinen ausgepraegten Appetit an den reichhaltigen und lecker angerichteten Buffets zu stillen.

So verliess ich nach drei Tagen mit voll aufgefuellten Energiereserven diese sehenswerte Wahnsinns Stadt, um wieder in der Wueste abzutauchen.

Bei einem zweitaegigen Abstecher in das relative unbekannte, aber wunderschoene “Valley of Fire” kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Strasse wand sich zwischen orange-rot leuchtenden Felswaenden, die so vom Wind abgescheuert wurden, dass immer wieder Naturbruecken und lose aufeinander liegende Felsen zu sehen sind. Ein etwas hoeher gelegener Aussichtspunkt besticht mit einem umwerfenden Blick auf den “Fire Canyon”, in dem rote und weisse Felsschichten ineinander gefaltetet sind und dadurch hart aufeinander treffenden Farbkontraste erzeugen.

Hungrig nach mehr solch schoenen Schoepfungen der Natur befinde ich mich nun auf dem Weg zum “Zion” Nationalpark in Utah, wo ich wohl mein diesjaehriges Weihnachtsfest inmitten der Wildnis verbringen werde. Dort werde ich an Heilig Abend meine Gedanken an meine mittlerweile recht klein gewordene Familie und meine vielen Freunde schweifen lassen, denen ich hiermit frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2008 wuensche!

Ganz herzlich moechte ich mich bei meinem Webmaster-Team (Lars Schaefer, Robert Martin und meinem Neffen Daniel Oefele) fuer die staendige Aktualisierung der Webseite www.mikeonbike.de bedanken.

Ciao,

Michael Oefele

 

Hi!

To use my waiting time for a freighter to South America I decided to pedal a “loop of glory” through those beautiful national parks in the southwest of the USA. Therefore I’d been supported by my friend “Weldon” from Santa Barbara by transporting me and my “Bock” to the “Sequoia” National Park. Between those mammoth trees there’s also the location of the magnificent “Sherman tree”, with almost 400 ft in the high and eight ft trunk diameter the biggest tree in the world!

Already at the next day we visited the “Yosemite” National Park, which is unique especially because of it’s amazing waterfalls. In the fall there’s unfortunately no water in the famous “Yosemite fall”, which is on the fifth place in the ranking of the worlds biggest waterfalls.. Even more fascinating was “el Capitan” a 3000 ft high rockwall, which is a challenge for many exercised climbers and brave parachute jumpers.

After saying “good bye” to Weldon I’d been invited by a Californian family to have dinner with them at “thanksgiving”. I enjoyed the traditional meal with turkey & pumpkin pie (thanks, Anne & Dennis). So I had enough power to hike together with Kevin, Susan and Morgan up to the “Glacier Point” with a breath taking view to the “Half Dome”, a 3000 ft high mountain in the middle of the “u-form” Yosemite Valley. On the 9 mile “Panorama Trail” we’d been walking around this central massiv and made a little extra way to the “Nevada Falls”, where a creek drops about 300 ft after some cascades.

After four days staying at this paradise like place I started with my “Bock” over the almost 10000 ft high “Tioga Pass” before the road is closed after the first snow. Beyond this high alpine point the road was going through the “Alta Sierra”, a 6000 ft high plateau of dessert right in the middle of the Rocky Mountains.

After several passes I reached the famous feared “Death Valley”, maybe the driest and hottest place on earth. There the daily temperatures rise in the summer season up  to 120 Fahrenheit, so that some engines overheat and tires might explode! In the night it only cools down up to 90 Fahrenheit, that makes a relaxing sleep almost impossible. In December I didn’t have any problems cycling through this dessert. Even the opposite was the case: I enjoyed the warm climate at my hikes over the white sand dunes with its smooth hills that impressed me with its interesting light and shade effects. Walking through sometimes quite tight canyons made me feeling like a small mouse in a vast labyrinth. Certainly I visited also  “Bad Water”, the deepest point of the western hemisphere! It was a strange feeling to walk on the salt crust of this dry lake there –  282 ft below the sea level, which is the altitude of the tower “Daniel” in my city Noerdlingen.

Being no houses there the nights had been so dark, that the shining stars had been unbelievably bright. I even could see the shine of the touristy metropolis Las Vegas which was still 60 mi away.

This bright shining city in the middle of the dark dessert is a perversion of the superlative: In vast hotel resorts along the “Strip”, a touristy mall with bars, restaurants and casinos there are perfectly imitated buildings of famous cities. So you can see the “Eiffel Tower” (Paris), the “Marcos Square” (Venice), the “Sphinx” (Luxor) and the skyline of Manhattan (New York) glancing.

Walking along those fascinating buildings IÂ’d been invited for spending the night in a luxurious suite in one of those huge hotels (thank you, Jed & Erica from Texas!).

Typically for a tourist in Las Vegas I visited the one or the other Casino with thousands of “one armed bandits” and other computers, many tables for card games and roulette. My intention was not to gamble in order to rise my travel budget, but to fill my stomach at these various and rich buffets.

So I left this incredible city with full energy depots after three days to go further through the dessert.

At a two days lasting extra loop to the relatively unknown, but gorgeous “Valley of Fire” I couldn’t stop being amazed all the time. The road was winding between orange-red shining rock walls that had been so erudet that you can see natural bridges and loose rocks lying over each other. At a little bit higher viewpoint you have a fantastic view to the “Fire Canyon”, in which layers of red and white rocks are folded into each other so that hard contrasts of colors become existing.

Hungry to see more such nice nature I’m on the way to “Zion” National Park in Utah, where I will spend my Christmas in the middle of the wilderness. There I will think in an intensive way about my with the time reduced family and my many friends, which I wish a merry Christmas and a happy new year 2008!

Especially to my webmaster-team (Lars Schaefer, Robert Martin and my nephew Daniel Oefele) I want to say “thank you very much” for the permanent actualization of the www.mikeonbike.de website.

Good bye,

Michael

 

18.11.2007

Hi!

Meine Fahrt entlang der amerikanischen Westkueste fuehrte durch Oregon, wo riesige Felsen wie Zinnen aus dem Meer ragen und teilweise von den Wellen so ausgewaschen wurden, dass sie als sogenannte "Natural Bridges" trutzig inmitten der Brandung stehen. Bei solch szenischen Aussichtspunkten schossen in dem dunkelblauen Wasser immer wieder weisse Fontaenen nach oben, die Grauwale kurz vor dem Abtauchen ausstossen. An manchen Stellen hielten sich diese Kolosse so nahe an der Kueste auf, dass man deren ca. 20 Meter langen Rumpf und die charakteristische Schwanzflosse ganz genau erkennen konnte.

Weiter noerdlich war das Landschaftsbild gepraegt von Sandduenen, die sich bis zu 70 Meter hoch auftuermten. Bei Spaziergaengen zu dem bis zu drei Kilometer entfernten Strand fuehlte ich in dieser wuestenaehnlichen Gegend den mir bereits bekannten Hauch von Einsamkeit und Stille.

Um so extremer war der Gegensatz auf dem vielbefahrenen Kuesten-Highway, wo ueberdimensionale Wohnmobile, gross wie Schulbusse, an mir vorbeirauschten und dabei so viel Laerm erzeugten, dass ich einmal das schrille klingeln einer nur 50 Meter entfernten Haussirene nur erahnen konnte!

Jenseits des "Columbia" Flusses, welcher die natuerliche Grenze zum Staat Washington bildet, war die Fahrt bei deutlich weniger Verkehr sehr viel ruhiger. So erreichte ich angenehm entspannt den "Olympic" Nationalpark, wo ich eine dreitaegige Trekkingtour durch einen faszinierenden Regenwald unternahm, wo meterdicke Baumstaemme vollstaendig bedeckt sind von sattgruenem Moos, das von den Aesten einen halben Meter herabhaengt wie Lametta an einem Weihnachtsbaum. Die Pfade waren gepflastert mit buntem Laub der verschiedensten Farbtoene von tiefem Dunkelrot bis zu strahlendem Hellgelb. Die Muehen meiner ca. 30 km langen Wanderung in das "Herz" dieser wunderschoenen Bergwelt wurde belohnt mit einem atemberaubenden Panorama-Ausblick auf den "Mount Olympus", der mit seinen weit herabreichenden Gletscherzungen nahezu majestaetisch wirkt gegenueber den vielen anderen Gipfel, die man bei einer fantastischen Fernsicht am Horizont erkennen konnte.

Auf dem Rueckweg bin ich mehreren ca. zwei Meter grossen Schwarzbaeren begegnet, die so in ihrer Suche nach Blaubeeren vertieft waren, dass sie mich erst bemerkten, als ich bereits kurz vor ihnen stand. Aufgeschreckt ergriffen sie die Flucht, um mich dann aus sicherer Distanz zu beobachten. Im Gegensatz dazu zeigten sich die Elche eher unbekuemmert und verliessen die Wege recht gelassen, als ich herannahte.

Nach einer Gesamtstrecke von ca. 20000 Kilometern verliess ich die Vereinigten Staaten und setzte mit der Faehre nach "Vancouver Island" im Suedwesten Kanadas ueber. Nach einer dreitaegigen Regenpause in Victoria (danke, Andrew & Sara) holperte ich auf schlecht geschotterten Waldwegen die hauptsaechlich von schweren Holztransportern befahren werden durch das Hinterland. Haushohe Felswaende waren benetzt von weit verzweigten Rinnsalen, die sich zu Baechen mit so klarem Wasser vereinten, dass ich ohne Bedenken daraus trinken konnte. Immer wieder sah ich dabei stromaufwaerts schwimmende Lachse aus dem Wasser springen.

Auf der Strecke zum "Pacific Rim" Nationalpark bei Tofino, wo die jaehrlichen Niederschlaege eine Wassersaeule von fuenf Metern (!) bilden, wurde ich zweimal kurz hintereinander so eingeregnet, dass ich mein Zelt fuer jeweils einen Tag nicht verlassen konnte. Diesen Haertetest hat meine "mobile Immobilie" leider nicht bestanden, da konstruktionsbedingt Wasser in den Innenraum eingedrungen ist, was bei Tagestemperaturen um die 8 Grad nicht besonders angenehm ist. Gluecklicherweise verzogen sich jedes Mal die Wolken, bevor mein Schlafsack anfing, sich mit Wasser voll zu saugen. Ansonsten wurde ich in dieser regenreichen Region von eitel Sonnenschein begleitet, was dort Ende Oktober die absolute Ausnahme ist. So nutzte ich das Bilderbuch Wetter fuer weitere Wanderungen durch dichte von Moosen und Farmen ueberwucherten Regenwaelder, karge Sumpfgebiete und kilometerlange Straende mit weissem Sand.

Bei den botanischen Gaerten in der Naehe von Tofino bekam ich von Alex, einem jungen Oesterreicher, der dort eine Baeckerei eroeffnen will, eine Lehrstunde in der Kunst des Brotbackens, was fuer meinen Lebensstandart auf meiner weiteren Reise einen Quantensprung darstellte. So konnte ich meinen folgenden Gastgebern (Hardy & Shirley, Jones Familie, Jean und Trudel & Andre) hausgemachtes "German Bread " als kleines Dankeschoen anbieten.

Die so genannte "Sunshine Coast" auf dem kanadischen Festland hielt, was der Name verspricht, so dass ich trockenen Reifens von Powell River nach Vancouver gelangte, mein urspruenglich geplantes letztes Etappenziel auf der noerdlichen Erdhalbkugel!

Allerdings erwies sich die Organisation eines Containerschiffes, das mich nach Suedamerika bringen sollte, weitaus schwieriger als ein Jahr zuvor in Deutschland. Um die letzte kleine Chance zu wahren, doch noch auf einen Frachter aufzuspringen, kehrte ich mit meinem Bock wieder in die USA zurueck, um von Seattle einen "Amtrak" Zug in das sonnig warme Kalifornien nach Santa Barbara zu nehmen.

Wie und wohin ich von dort aus nun weiterreisen werde, steht noch nicht fest.

Der bisherige Verlauf meiner Tour kann auf der Webseite www.mikeonbike.de zurueckverfolgt werden.

Ciao,

Michael Oefele

 

   
   

 

Hi!

My vacation along the American west coast went through Oregon, where high rocks are standing in the sea like towers. Partially they�d been washed out by waves so that they became natural bridges that stand the force of the tide.

At some of these scenic viewpoints you could see white fountains in that dark blue coloured water, that gray wales had been blowing out short before diving. At some spots those enormously huge mammals had been so closed to the shore, that you could recognize their 20 meter long body and the characteristic tail.

Further north the landscape was more and more influenced by sand dunes up to 70 meters (more than 200 feet) high. Strolling through these dessert-like surroundings to the beach that was up to three kilometers (less than two miles) away I could feel this certain silence and loneliness that I already experienced.

In contrast to this there was the super busy Coast Highway, where oversized (recreation) vehicles as big as school busses made so much noise by overtaking me, that one time I were not sure if a house alarm just 50 meters away had been ringing or not!

After the "Columbia River", the natural border to Washington State, the traffic had been much more calmly. So I reached well relaxed the "Olympic National Park", where I made a trekking tour through a fascinating rain forest, where several meters thick logs had been covered by green mosses that had been hanging from those red cedars, Sitka spruces, ... like the decoration of a Christmas tree. The paths had been plastered by fallen leaves with its various colors from dark red to shiny yellow. The efforts of my 30 kilometers lasting hike into the "heart" of this wonderful mountain area was honored with a breath taking panoramic view to the "Mount Olympus", that looked almost majestetic with its gigantic glaciers beside all these other summits.

On the way back I�ve seen several black bears up to two meters (six feet), that had been so concentrated in their search for blue berries, that they just recognized me, when I�d been standing close before them. Completely feared they ran away to observe me from a save distance. In opposite to this the elks didn�t mind and left in an easy way the trails, when I�d been approaching.

After 20000 kilometers (12000 miles) I left the United States by a ferry to "Vancouver Island" in the south east of Canada. After a three days lasting rain stop in Victoria (thanks, Andrew & Sara) I�d been driving on gravel roads in a very bad condition through the back country. Along the way there had been huge rock walls, covered with a net of little creeks that join each other to rivers I�d been drinking from. Therefore I sometimes could see upstream swimming salmons jumping out of the water.

On my way to the "Pacific Rim National Park" at Tofino, where the annual rains reach a high of five Meters (almost 150 inches) (!) I�d been knocked out by the rain, that I couldn�t leave my tent two times for one day. Having some mistakes in the construction this challenge was to much for my "mobile immobile" so that water came in, which is not so nice at daily temperatures of about eight degrees Centigrade (46 degrees Fahrenheit). Unfortunately it stopped raining before my sleeping bag started sucking water. All the other days the sun was shining, which is an absolutely exception in this rainy region. So I used this good weather for further hikes through dense rain forests with lots of mosses and ferns, wet bogs and miles long beaches with white sand.

At the botanical gardens next to Tofino Alex a young Austrian, who wants to found a bakery there, taught me the art of baking bread, which was an enormous increase of my living standard in my future. So I could offer my further hosts (Hardy & Shirley, Jones family, Jean and Andre & Trudel) homemade "German Bread" as a little gift.

The so called "Sunshine Coast" on the Canadian main land was as sunny as its name says, so that I had a dry drive from Powell River to Vancouver, which was supposed to be my last goal in the northern hemisphere!

But the organization of a containership, which should transport me and my "bock" to South America, was much more difficult than one year before in Germany. To keep one little chance to get aboard a freighter, I cycled back to the USA to take an "Amtrak" train to Santa Barbara in the sunny and warm state California.

From there I don�t know exactly how and where I�ll go on travelling.

In the website www.mikeonbike.de you can check out the continuum of my tour.

Good bye,

Michael Oefele

 

11.09.2007

Hi!

Nach meinem einmonatigen Kurzaufenthalt in Deutschland habe ich meine Fahrradtour dort fortgesetzt, wo ich sie aufgrund des Todes meiner Mutter unterbrechen musste. Beileidsbekundungen aus allerWelt haben mich per E-mail erreicht, um mir einerseits Trost um diesen schmerzlichen Verlust zu spenden und mich andererseits zu ermutigen, meinen Lebenstraum zu verwirklichen.

Trotz der unangenehmen Umstaende bekam ich zu Hause von meiner Familie, sowie von Freunden und Nachbarn sehr viel Unterstuetzung. Mein ganz besonderer Dank gilt der Stadtverwaltung Noerdlingen wegen der zuegigen Bearbeitung der unumgaenglichen Formalitaeten. Um die kurze Zeit moeglichst effektiv zu nutzen, hielt ich einen Vortrag ueber den ersten Teil meiner bis dahin 15 monatigen Reise durch Skandinavien, Mittelamerika bis Sued-Kalifornien. Obwohl der Termin denkbar unguenstig mitten in den Schulferien lag, uebertrumpfte eine Besucherzahl von nicht weniger als 250 (!) meine kuehnsten Erwartungen. Waehrend der gesamten Praesentation habe ich es einfach genossen, dem aufmerksamen Publikum meine Eindruecke und Erlebnisse in Bild, Ton und eigenen Worten mitzuteilen. Vielen Dank fuer die Spenden, mit denen ich einen Teil meiner weiteren Reise finanzieren werde.

Nachdem ich meinen Bock wieder so in Empfang nehmen durfte, wie ich ihn bei meinen hilfsbereiten Gastgebern (danke, John & Sylvia) ca. 300 km noerdlich von San Francisco zurueckgelassen hatte, wurde ich von ihnen zur Einstimmung auf den "Neustart" auf eine Kajaktour in einen wild-romantischen Fluss eingeladen, der sich zwischen den vielen Huegeln mit dichten Waeldern seinen Weg zum Meer sucht. Nach einer abschliessenden Wanderung durch eine faszinierende Duenenlandschaft mit weissem Sand, den man kaum in der Hand zu halten vermag, wurde meine Abenteuerlust wieder so geweckt, dass ich mich Tags darauf wieder in den Sattel schwang.

Die ersten Tage mussten sich meine Beine wieder an mein 60 kg schweres "Reisemedium" gewoehnen, zumal die Strecke immer wieder mit langen Anstiegen bis zu 700 Hoehenmetern gespickt war.

Auf meinem weiteren Weg nach Norden wurden die ohnehin schon riesigen Redwood-Baeume noch monumentaler, so dass mir auf der "Avenue of the Giants" die entgegenkommenden Fahrzeuge zwischen den vier bis sieben (!) Meter dicken Staemmen so klein wie "Matchbox" Autos schienen. Durch einige dieser 120 m hohen Mammutbaeume ist es sogar moeglich, mit groesseren PKWs (und ich natuerlich auch mit meinem Bock) hindurchzufahren!

Natuerlich stellte es fuer mich einen besonderen Reiz dar, mitten in einem dieser ueber 2000 Jahre alten Forstbestaende (unerlaubter Weise) mein Nachtlager aufzuschlagen. Als ich dort in meinem Schlafsack kurz vor dem Einschlafen lag, sprang ca. zehn Meter entfernt ein ausgewachsener Puma mit einem Satz auf den Boden, so dass ich vor Schreck aufsprang und so laut zu ihm schrie, dass er selbst wieder Reissaus nahm! Im Licht meiner Stirnlampe konnte ich jedoch seine Augen auf einer nur unweit entfernten Anhoehe funkeln sehen, so dass ich es vorzog, meine Sachen zu packen und ausserhalb des auf einmal gespenstisch wirkenden Waldes zu schlafen.

Doch nicht nur die Tierwelt, auch die Einwohner in dieser Gegend, den sogenannten "Woods" lernte ich mit aeusserster Vorsicht zu geniessen:

Zum Auffuellen meiner Wasservorraete musste ich notgedrungen immer wieder fremden Privatgrund betreten, um die jeweiligen Hauseigentuemer darum zu bitten. In der Regel wurde mir dieser Wunsch auch immer erfuellt. Doch einmal wurde ich von einem jungen Mann meines Alters mit den uebelsten Ausdruecken beschimpft, weil ich es wagte, ohne Erlaubnis sein "Private Property" zu betreten. Ohne mich auf sein Diskussionsniveau weit unterhalb der Guertellinie herabzulassen wollte ich das fast Fussballfeld grosse Gut verlassen, als auf dem halben Weg dieser Verrueckte mit einem Gewehr drei Schuesse auf mich abfeuerte. Dabei war ich mir nicht sicher, ob mich seine Kugeln mit Absicht nur so knapp verfehlten!!!

Dies war gluecklicherweise der einzige Zwischenfall in Kalifornien, so dass ich nach ueber 18.000 Kilometern Oregon erreichte, den mittlerweile 40. Staat, den ich mit meinem Bock bereise.

Aktuelle Bilder sowie Informationen zu meinen frueheren Touren in Europa und nach Nepal stehen auf der von meinem Webmaster-Team (ein herzliches Dankeschoen!!!) gestalteten Homepage www.mikeonbike.de Obwohl die Tage imer kuerzer werden, zeigt sich den ganzen Tag ueber die Sonne bei stahlblauem Himmel, so dass die Temperaturen auf comfortable 25 Grad klettern. Allerdings haelt sich in den Morgenstunden der zaehe Kuestennebel immer laenger, so dass der Herbst spuerbar naeher rueckt.

Abschliessend wuensche ich allen Schuelern und Lehrern einen guten Start ins neue Schuljahr und empfehle als Abschluss der Ferien vom 14. bis 16. September einen Besuch des mittelalterlichen Noerdlinger Stadtmauerfestes, das nur alle drei Jahre stattfindet.

Ciao,

Michael Oefele

 

Hi!

After my one month lasting stop in Germany I continued my bicycle tour where I had to interrupt it because of my mother’s death. I got worldwide condulationes by e-mail to give me hope about this painful loss on the one side and to encourage me to fulfill the dream of my life.

In spite of these uncomfortably situation at home I’d been very supported by my family, friends and neighbors. My special thanks I want to greet all the offices of my town because of the fast administration of all these formalities that have to be done. To use the time in a most efficient way, I made a presentation about the first part of my already 15 month lasting vacation through Scandinavia, Central America, Mexico and South-California. Although the date lying in a certain disadvantaged term right in the middle of our school holidays, an amount of not less than 250 (!) visitors topped my most optimistic expections. During the complete presentation I just enjoyed it to tell these very carefully listening people something about my impressions, by using pictures, sounds and my own words. Thank You very much for the donations, with which I’ll finance one part of my further vacancy.

After reaching my “Bock”, which was in the same condition, when I’d left it at my hospitable couple John & Sylvia about 200 miles north of San Francisco, they invited me for my “come back” to a kayak tour in a wild-romantic river, which winds between many hills with a vast growth of dense forests to find its way to the sea. After a hiking tour in a fascinating dunes scenery with white sand which is so fine, that you might not grap it with your hand I’d been so hot for some more adventures, that I went on cycling the next day. With the road going many times steeply uphill to an elevation up to almost 2000 feet the first days my legs had to be adapted to my vehicle with a weight of 130 pounds.

On my further way heading north these already huge redwood trees became even more monumentally, so that in the “Avenue of the Giants” with stem diameters between 12 and 23 (!) feet passing cars seemed to be small like “Matchbox” cars. Through some of these 360 feet high mammoth trees you even can drive with bigger cars (and me, of course, on my Bock)!

Certainly it was one of my destinations to sleep (illegally) in the middle of one of these over 2000 years old forests. Lying in my sleeping bag short before falling asleep, a grown up mountain lion jumped onto the floor at a distance of about 30 feet. I jumped up at once and had been shouting to him in such a volume, that it ran away immediately! But just a few feet further up a little hill I could see his eyes shining in the light of my headlight. So I decided to pack my stuff and search for another sleeping place outside this now mystic seeming forest.

But I learned to approach carefully not only to the wild animals, but also to the inhabitants in this area, the so called “woods”:

To fill my bottles with water I have to enter foreign private property to ask the owner to get it. Normally my wish has been fulfilled every time. But one time a young guy in my age shouted to me with the ugliest words he knew, because I entered his “Private Property” without his permission. Being not willed to discuss with him on a level which was really below the belt line I wanted to leave his ground. But on my half way he fired three shots to me with his gun. I were not sure if he really wanted his bullets not to fail me!!!

But this was luckily the only incident in California, so that I reached after more than 12.000 miles Oregon, my 40th state, which I’m traveling with my Bock.

Although the days becoming shorter, there’s sunshine all over the day at a blue sky, so that the temperatures increase up to 70 to 80 degrees Fahrenheit. But in the early morning the coast fog stays longer and longer, so that you can feel the autumn coming soon.

Thank you very much for my webmaster-team, which actualizes the website www.mikeonbike.de on which You can se now also my ancient tours through Europe.

At last but not least I wish all pupils and teachers a good start into the next school term und recommend the historical Wall festival of the middle age period in my city Noerdlingen from 14th to the 16th of September, which goes on just all three years.

Good bye,

Michael Oefele

 

31.07.2007

Liebe Freunde und Bekannte!

Vielen Dank fuer die Trost spendende Beileidsbekundung. Es tut mir gut, wenn so viele Freunde und Bekannte von nah und fern das Leid über den Verlust meiner Mutter mit mir teilen.

Nachdem ich meinen anfänglichen Schock überwinden konnte, bin ich mittlerweile recht gefasst und für meine Mutter auch irgendwie froh, dass sie so unerwartet und ohne Leiden aus dem Leben gerissen wurde.

Ich bin überzeugt, dass sie von Gott in sein Himmelreich berufen wurde, wo sie meine Gebete erhört.

Ich denke, meine Mutter hätte nicht gewollt, dass ich wegen ihrem Tod meinen Lebenstraum begrabe. Sie ließ mich ziehen, weil sie merkte, wie wichtig mir diese Reise für meine Selbstentfaltung ist. Deshalb werde ich meine Tour weiter fortsetzen.

Bis zum nächsten Reisebericht,

Michael Öfele

 

 

Dear friends!

Thank you very much for your messages for my mother�s death. Sharing my pain with my friends all over the world helps me a lot!

After the first shock I�m glad in a certain way that my mother died so quickly without any pain.

I�m sure that my mother is in heaven now, where she can hear my prayings.

I think, my mother wouldn�t have liked that I give up my dream because of her death. She let me leave, because she knew how important this journey would be for my self-fulfilling.

Because of this I�ll go on to continue my tour.

See You until the next report,

Michael Öfele

 

26.07.2007

Bei einer unglaublich schoenen Fahrt auf dem ?Pacific Coast Highway� konnte ich fast immer entlang der Kalifornischen Kueste fahren. Allerdings wurde ich die meiste Zeit von starkem Gegenwind ausgebremst, was mich jedoch nicht all zu sehr stoerte, da ich ohnehin immer wieder anhielt, um die Aussicht zu geniesen auf die dramatisch-naturromantischen Straende mit vorgelagerten Felsen im Meer, die teilweise von der Brandung durchhoehlt wurden. Dicht wachsende Meerespflanzen, die richtige Wälder unter Wasser bilden bieten niedlichen Ottern, die sich im Wasser drehen und winden, einen optimalen Lebensraum. Ganze Kolonien von Seelöwen und Elefanten-Robben, die bis zu zwei Tonnen schwer werden, lagen versammelt auf abgelegenen Straenden.

In den vielen verschiedenen Parks wanderte ich oft mehrere Stunden auf haushohen, senkrecht abfallenden Klippen, die so stark ausgewaschen wurden, dass sich mit der Zeit riesige Grotten bildeten. Auch in den kuestennahen Bergen machte ich Trekking-Touren durch die schattigen Wälder der gigantischen ?Redwoods� mit so mächtigen Stämmen, dass ich in so mancher Baumhöhle übernachten hätte können.

Ein starker Kontrast zu dieser bezaubernden Natur stellte mein Aufenthalt in San Francisco dar. Die vielen Wolkenkratzer wirkten nahezu mystisch, wenn sie von hereinziehenden Nebelschwaden umschleiert wurden. Auch die gewaltigen und zugleich ästhetischen Brückenkonstruktionen der ?Bay Bridge� und der weltberühmten ?Golden Gate Bridge�, die ich bei stahlblauem Himmel bewundern konnte, haben mich schwer beeindruckt.

Obwohl auf meinem weiteren Weg nach Norden der Einfluss des Alaskastroms zunahm und die Wassertemperaturen spürbar abkühlte, konnte ich es nicht lassen, immer wieder im ca. 12 Grad kalten Meer zu schwimmen. Vor allem ?Stinson Beach� war für mich eine persönliche Herausforderung, weil es dort die größten weißen Haie der Welt gibt � richtige Monster mit einer Länge bis zu sieben Metern! Um mir den ultimativen Adrenalinstoß zu geben, bin ich dort unter ständiger Beobachtung der Wasserwacht ca. 100 Meter ins Meer hinausgeschwommen � und mit viel Herzklopfen wieder ganz schnell zurück!

In Morro Bay wurde ich beim Fotografieren eines markanten Felsens vulkanischen Ursprungs, der majestätisch aus dem Meer herausragt, von indianischen Ureinwohnern zu einer Zeremonie anlässlich des Sommeranfangs eingeladen. Dabei saßen wir Alle beim galoppierenden Rhythmus von Handtrommeln um ein Lagerfeuer und aßen bei netten Unterhaltungen treaditionelle Gerichte.

 

Nach Besichtigung des beschaulichen Ortes Mendocino� im nahezu perfekt aufgemachten New England� Stil wurde ich von einer sehr gastfreundlichen Familie zum Übernachten eingeladen (Danke Jack & Sylvia). Als die netten Leute am naechsten Morgen meine Webseite www.mikeonbike.de besuchte, lief es mir eiskalt den Rücken herunter, als ich die Nachricht las, ich solle mich moeglichst schnell zu Hause melden. Ich ahnte, was ich beim Abschied vor meiner Reise zwar befürchtet, aber nie so richtig für möglich gehalten hätte, nämlich meine liebe Mutter nie mehr wieder zu sehen.

Zwei Tage nach ihrem plötzlichen Tod habe ich die Schreckensnachricht erhalten, woraufhin ich Hals über Kopf mit dem frühesten Flug wieder zurück nach Deutschland bin, um mich von meiner 76 jährigen Mutter würdevoll zu verabschieden und ihr die letzte Ehre zu erweisen.

Ob und wie ich meine Tour fortsetzte, die für mich einen wesentlichen Abschnitt in meinem Leben darstellt, kann ich in der momentanen Situation noch nicht entscheiden!

Ciao,

Mike on Bike

 

 

 

Hi!

At a unbeliefable fascinating tour on the ?Pacific Coast Highway� I could drive my bike almost all the time along the Californian coast. But strong headwinds slowed me down, so that arranged with it by watching these gorgeous views to these scenic beaches with rocks in the water that are caved by smashing waves. Very dense Celp forests offer a perfectly living-space for need otters, that are twisting around all the time. I also could see huge colonies of sea lions and elefant seals with a weight up to two tons lying around on sheltered beaches.

In various parks IŽd often been walking a couple of hours along steeply descending cliffs, that are so extremely washed out, that huge caves came up with the time. I also made trekking tours through shady forests of gigantic ?Redwoods� with so enormously great stems, that it would have been possible for me to sleep in on of these caves in it!

An enormous contrast to this amazing nature was my sightseeing tour in San Francisco. Those skyscrapers get a certain mystic touch, when they become overflooded with thick fog. Also these gigantic and at the same time aesthetic bridge constructions of the ?Bay Bridge� and the world famous ?Golden Gate Bridge� which I could see at blue sky, had been just amazing.

The further north I cycled, the more I could feel the influence of the Alaska streams, that cooled the water down to about 50 degrees Fahrenheit. Nethertheless I went swimming in the sea. Especially ?Stinson beach� was a certain hot spot for me, because of the worlds biggest white sharks are breeding there. Some of them are real monsters with a lengt of about 20 feet! Under the supervision of the life guards IŽd been swimming out for about 300 meters just to get the ultimative push of adrenalin � and returned to the beach quite quickly with a hard beating heart.

When IŽve taken some pictures of a majestetic lokking rock in the sea next to Morro Bay IŽd been invited by native Indians to celebrate the start of the summer saison with them together. Therefore weŽd been sitting together at a nice bonfire and eating traditional food during the rhythm of their handdrums.

Visiting the tiny village ?Mendocino� with its almost perfect ?New England� style, IŽd been invited by a very hospitable family to overnight in their home (Thank You, Jack & Sylvia). When these nice people visited my website www.mikeonbike.de the next morning I became very scared when IŽd been reading the message to call at home as quickly as possible. I mentioned what IŽd been scared about since my start of the journey, never to see my dear mother again.

Two days after her sudden death I got this nightmare like message, for this I took the first plane back to Germany in order to say ?good bye� to my mother in a glorious way and to take part at the burying.

At the present time I donŽt know, if and how I go on with my tour, which is an essential part of my life!

Good bye,

Michael

15.06.2007

Hi!

Die knapp 200 km lange Fahrt durch "Baja California" im Nordwesten Mexikos war eine einzige Wuestensafari. Die "Transpeninsula", welche die einzige Nord-Sued-Verbindung darstellt, fuehrte mich durch schier unendlich weite Kakteenlandschaften und kahle Gebirgsformationen, die einer Mondlandschaft gleichen. Die wenigen "Orte", an denen ich Wasser tanken und mich in den Schatten legen konnte, bestanden teilweise nur aus einer Tankstelle bzw. einem Restaurant und lagen bis zu 50 km voneinander entfernt. Auf der Strecke dazwischen war absolut nichts, was mir Schutz vor der stechenden Sonne bieten konnte. Weil auf meiner Karte auch Doerfer eingezeichnet waren, die gar nicht mehr existierten bzw. zu weit abgelegen von der Hauptstrasse lagen, bestueckte ich meinen Bock mit einem Zusatzkanister, so dass ich bis zu elf Liter Wasser mit mir fuehren konnte. Dadurch hatte ich auch die Moeglichkeit jederzeit mitten in der Wueste wild zu campen. Trockenes Brennmaterial fuer ein schoenes Lag erfeuer gab es reichlich - was wichtig war, um mir Klapperschlangen und Kojoten vom Leib zu halten!

Fuer eine 500 km kuerzere Strecke bin ich auf einer 150 km langen aeusserst schlecht geschotterten Piste ueber die Berge, um am Golf von Kalifornien weiter Richtung Norden zu radeln. Diese Aktion war allerdings wegen der durchgehenden "Waschbretter" und spitzen Steine ein absoluter Haertetest fuer Reifen, RAhmen und Gepaecktraeger.

Am Golf wurde ich von sehr gastfreundlichen amerikanischen Touristen zu einer Schnorcheltour eingeladen (Danke, Dan & Tyler), bei der ich zum ersten Mal zwei Delfine beobachten konnte, die unser Boot ein Stueck begleiteten. Die netten Nachbarn (Wayne & Debbie) liehen mir ihr Kajak, mit dem ich ins Meer hinauspaddelte, um dort mal wieder ein bisschen zu angeln.

In Mexikali an der US-Grenze hatte ich die Hoelle auf Erden: Bereits Mitte Mai stiegen die Temperaturen am spaeten Vormittag auf ueber 40 Grad Celsius! Weil ich nach drei harten Wochen genug von der unbarmherzigen Wueste hatte, richtete ich meine weitere Reiseroute zum Pazifik hin aus, wo das Klima 15 Grad kuehler und somit optimales Wetter zum Radfahren war.

So erreichte ich recht schnell San Diego - von Kulturschock keine Spur! Ganz im Gegenteil: Bereits nach drei Tagen bin ich voll im amerikanischen Lebensstil abgetaucht, als ich von einem Urlaubsbekannten aus Belize, der mich nach vier Monaten wiedererkannte (!), in eines der groessten Baseball-Stadien der USA eingeladen wurde. Dort konnte ich ein Spiel der "San Diego Padres" aus der VIP-Lounge (!!!) im Ledersessel bei warmem Buffet mitverfolgen (Danke, Mitch!).

Die weitere Fahrt war gespickt mit schoenen Parks, wie z.B. der "Old Town" San Diegos, eine gut erhaltene bzw. originalgetreu nachgebildete Westernstadt. Schwer beeindruckt war ich von "Sea World", mit faszinierenden Shows in denen sieben Tonnen schwere Killerwale Pirrouetten drehen und Saltos schlagen, Delfine 20 Meter auf dem Wasser laufen und ueber fuenf Meter hoch gespannte Leinen springen, Seeloewen einen Hindernisparcours mit einem Ball auf der Nase balancierend ueberwinden. Recht mystisch war die Atmosphaere in einem Unterwassertunnel aus Plexiglas, der von Haien umschwaermt wurde.

Spaeter tauchte ich in "La Jolla" selbst ab, um durch eine Grotte mit einem weitlaeufigen Hoehlensystem zu durchschwimmen, was aufgrund der Wellen, die immer wieder einen sehr starken Sog erzeugten, nicht ganz einfach war. Dabei wurde ich von verspielten Seeloewen begleitet, die vor mir auf- und wieder abtauchten, sowie unter mir schwommen. Im Nationalpark "Torrey Pines" war ich so begeistert von der extrem zerkluefteten und steil abfallenden Sandsteinkueste, dass ich kaum 50 Meter laufen konnte, um nicht die orange-rot gefaerbten Canyons bei einer Gehpause voll zu geniessen.

Auf meinem Weg nach Los Angeles arrangierte Einer meiner vielen Gastgeber ein Freiticket fuer "Disneyland" (danke, Tom!). In diesem perfekt gestalteten Vergnuegungspark konnte ich wie ein kleines Kind versinken in der Zukunft, Vergangenheit und der Fantasie, und war heiss darauf, alles zu fahren und anzuschauen.

Klein wie eine Ameise fuehlte ich mich, als ich mit meinem Bock zwischen den 200 bis 300 Meter hohen Hochhaeusern in der Down-Town LA's umherschweifte. Entgegen aller Warnungen durchfuhr ich auch ein Schwarzen-Ghetto, wo die Obdachlosen tatsaechlich mitten auf dem Gehsteig schlafen. Um sie nicht zu provozieren, wagte ich es nicht, auch nur ein einziges Foto zu machen.

In Hollywood besuchte ich die "Universal Studios", wo ich neben actionreichen Liveszenen auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und mit den Schauspielern auch ein bisschen ins Gespraech kommen konnte. Recht angetan war ich auch vom nahegelegenen "Hard Rock Cafe", wo Originalinstrumente und Auszeichnungen der Rock Stars wie Bruce Springsteen, Paul Mc Cartney und David Bowie an der Wand haengen.

Nach einem Tag Shopping in Beverly Hills, wo ich ein neues Expeditionszelt kaufte, folgte ich ab Venice Beach immer der Pazifik-Kueste, um mich in Santa Barbara aufs Surfbrett zu wagen, das mir Chris, ein Amerikaner, der selbst schon durch die USA gewandert (!) ist, auslieh.

Auf der weiteren Strecke nach San Francisco werde ich hoffentlich noch weitere Gelegenheiten haben, um meine noch nicht ganz ausgereifte Surftechnik zu verbessern ...!

Alle Bilder und Reiseberichte meiner bisherigen Tour koennen auf der Homepage www.mikeonbike.de, die staendig von meinem Web-Team aktualisiert wird, abgerufen werden!

Ciao,

Michael Oefele

 

 

 

Hi!

The almost 2000 km long trip through "Baja California" in the northeast of Mexico had been a complete safari through the dessert. The "Transpeninsula" which is the only connection between north and south was going through almost never ending areas of cactus trees and mountain formations like on the moon. The rare "villages" where I could get some water had been consisted by only one filling station or a restaurant. Between those points had been a distance of about 50 km (30 miles) with nothing which could protect me from this awfully strong burning sun.

With either non-existing villages, or villages that are too far away from the main road being marked in my map I added one more canister to my lagguage, so that I could transport about eleven liters of water. So I also could go wild camping in the dessert. There had been enough burnable, dry material for my fire - which had been important to keep rattle snakes and cojotes away.

To make a short cut, with which I could save about 500 kilometers (300 miles) I went over the mountains on a really bad conditioned trail to go further north along the "Gulf of California". With being washboards and sharp stones this action had been an extreme challenge for my tyres, frame and racks.

At the Gulf I'd been invited by a very hospitable American tourist to a snorkel tour (thanks, Dan & Tyler). There I could see two dolphins for the first time in my life. They had been escorting our boat a little bit!

The nice neighbours (Wayne & Debbie) borought me their kajak to go out into the sea for fishing a little bit.

In Mexicali I had the hell on earth: Even in middle of may the temperatures increased up to 40 degrees celsius (100 fahrenheit) in the late morning! After three hard weeks I'd been satisfied with the dessert and orientated my further route to the Pacific, where the climate had been 15 degrees Celsius (30 Fahrenheit) cooler and optimal for cycling.

So I reached San Diego quickly without getting any cultural shock! The opposite had been the case: After three days I'd been completely involved in the American lifestyle, when I'd been recognized by "Mitch", who I met in Belize four months ago(!). He invited me to a baseball game in one of the biggest stadiums of the USA, which I could se from the VIP-lounge, sitting in a leather chair and having a warm buffet (Thanks a lot!!!).

The further tour was full of highlights, like the "Old Town" of San Diego, an original western town.

The "Sea World" was really great with its shows, where seven tons heathy killer wales jumped out of the water for saltos and pirrouettes, delphins "walking" on the water for 20 meters or jumping over a five meter high line, and sea lions going through a parcours, balancing a ball on its nose. Really mystic was the atmosphere in a under water tunnel made by plexi glass, which had been surrounded by sharks.

In La Jolla I'd been swimming into a cave with a kind of labyrinth, which was not so easy, because of the waves producing a strong streams which pulls You in and out. Very need sea lions followed me and had been diving under and in front of myself.

In the State Park "Torrey Pines" I'd been so impressed by the rough and steep coast consisting by sandstone, that I always had to stop walking all 50 meters to enjoy these deep, red-orange coloured canyons.

On my way to LA a very hospitable man who also travelled a lot through Central America arranged a free ticket for me to visit "Disneyland" (Thanks a lot, Tom & Sarah!). In this perfectly styled park I became a little child again and wanted to see and drive everything in the different "lands" of the future, past and fantasy.

When I'd been cycling around the 200 to 300 meters high buildings in the down-town of LA I felt small like an ant. In spite of all warnings I cycled through a black ghetto, where the homeless people really had been sleeping in the middle of the pavement. In order of not to provocate them I didn't dare to take any picture with my camera.

In Hollywood I visited the "Universal Studios", where I could see live-action-scenes and some technics to produce some "special effects" and talk a little bit to the actors. Also the "Hard Rock Cafe" was really cool with the original instruments of many rock stars like Bruce Springsteen, Paul Mc Cartney and David Bowie hanging at the wall.

After one day shopping in Beverly Hills, where I bought a new expedition tent, I followed since Venice Beach all the way up the Pacific coast, where I reached Santa Barbara. There a very hospitable American who was walking (!) through the USA borought me his surfboard (Thanks, Chris!). Hopefully I'll get some more opportunities on my further way to San Francisco, to improve my "technic" a little bit more ...!

You can see all the pictures and reports of my big vacation on the web site www.mikeonbike.de, which is always actualized by my web-team!

God bye,

Michael Oefele

 

 

 

27.04.2007

Hi!

Ueber ein Jahr bin ich nun mit meinem Bock �on the road� und habe nach mehr als 15000 Kilometern eine Faehre von Mazatlan nach �Baja California�, eine Halbinsel im Westen Mexikos genommen. Fuer die noch vor mir liegenden 2000 Kilometer bis zu den USA habe ich ein Zeitlimit von etwas mehr als einen Monat, nachdem ich bei der Einreise in Mexiko eine Aufenthaltsgenehmigung von 90 Tagen �erkaufen� konnte. Dadurch hatte ich die Moeglichkeit, statt eines blossen �Transits� durch dieses riesige Land eine weitaus attraktivere, mit ca. 6000 Kilometern jedoch auch eine umso laengere Route zu planen:

Nach den ersten 1000 Kilometern auf absolut flacher Strecke im Osten goennte ich mir zum letzten Mal auf meiner Reise einen Abstecher in die Hochkultur der Mayas und besuchte �Palenque�, eine antike Staette inmitten eines Naturparks. Anschliessend entschied ich mich wegen der ruecksichtslosen Auto- und vor allem Busfahrer einerseits und den teils recht engen Hauptstrassen andererseits fuer einen Umweg zum Golf von Mexiko, wo kleine, verkehrsarme Strassen durch dichte Palmenwaelder an dem ruhigen Meer entlang fuehrten. Um spaeter die �Costa Grande� am Pazifischen Ozean zu erreichen, musste ich wieder einmal den mittelamerikanischen Gebirgszug ueberqueren � in der Hoffnung, auf einer flachen Strecke am Meer entlangfahren zu koennen. Jedoch wurde ich immer wieder durch Gebirgsauslaeufer mit teilweise passaehnlichen Anstiegen ausgebremst. Zudem zwangen mich Mittagstemperaturen fast bis zu 40 Grad zu recht langen Siestas bis zu sechs Stunden. Ich arrangierte mich mit dieser brutalen Hitze durch fruehzeitige Starts vor Sonnenaufgang und Radeln bis zum Einbruch der Dunkelheit. Mit maximal 80 Km langen Tagesetappen erreichte ich Acapulco, wo ich den tollkuehnen Wasserspringern zusehen konnte, wie sie sich von bis zu 35 Meter hohen Klippen in das abhaengig vom Wellengang nur vier Meter tiefe Meer hinabstuerzten. Diese verrueckten Kerle sprangen sogar bei Nacht mit Fackeln in beiden Haenden und machten auch Eineinhalfach-Saltos mit einer perfekten Koerperbeherrschung. Leider wurde es mir verwehrt, auch einen Sprung (aus deutlich niedrigeren Hoehen) zu wagen. Auf meinem weiteren Weg fuehrte die wenig befahrene Kuestenstrasse durch dichte Palmenwaelder bzw. Mangoplantagen und bot immer wieder wunderschoeneAusblicke auf langgezogene, weisse Sandstraende oder felsige Steilkuesten. Es verging kaum ein Tag, an dem ich mich nicht in die dunkelblauen Fluten abkuehlte.

Bei einer dieser �Badesiestas� spielte ich anfangs mit den recht starken Wellen, bis sich auf einmal eine vier bis fuenf Meter hohe Welle wie eine blaue Wand vor mir aufbaute, mich auf ihren Scheitel anhob und mit so grosser Wucht ins Wasser schmetterte, dass ich mit dem Kopf auf dem Sandboden aufschlug. In der anschliessenden unglaublich starken Wasserwalze wurde ich so umhergewirbelt, dass ich jegliche Orientierung verlor und haenderingend versuchte, an die Oberflaeche zu gelangen. Doch in der Zwischenzeit brach schon die naechste Welle auf mich ein und erzeugte dabei einen so hohen Druck, dass es mir das sandige Wasser in die Nase presste. In voller Panik fand ich gerade noch rechtzeitig den Weg nach oben und versuchte verzweifelt, in dem donnernden Getoese zum Strand zu schwimmen. Die extreme Unterstroemung zog mich jedoch immer wieder zurueck und trieb mich ausserdem immer weiter in die Richtung eines gefaehrlichen Riffs. Mit groesstem Krafteinsatz erreichte ich vollkommen erschoepft den rettenden Strand, an dem ich voellig geschockt einen Kilometer (!) zuruecklaufen musste, um wieder zu meinem Ausgangspunkt zu gelangen.Nach diesem Todeskampf fuhr ich mit dementsprechenden Respekt vor dem unberechenbaren Meer weiter und erreichte nach weiteren ca. 1000 Kilometern einen Schildkroetenstrand.

Dort legte ich eine zweitaegige �Auszeit� ein und nutzte dabei die Gelegenheit, mich fuer zwei Tage als Voluntaer im Naturschutz nuetzlich zu machen. So half ich nachts mit, die frisch geschluepften Schildkroeten aus dem Sand zu graben und im Meer auszusetzen. Dabei konnte ich bis kurz vor Sonnenaufgang bis zu 1,50 Meter grosse Meeresschildkroeten beobachten, wie sie tiefe Loecher buddeln, um dort 80 bis 100 Eier abzulegen.

Gut erholt konnte ich bei etwas milderen Temperaturen weiterfahren und erreichte mit nunmehr ueber 100 Kilometer langen Tagesetappen rechtzeitig zum �Jahrestag� meiner Tour die Faehre nach La Paz.

Informationen zu meiner Fahrradreise, sowie viele Bilder aus den verschiedenen Laendern, die ich bisher durchfahren habe, koennen auf meiner Homepage unter www.mikeonbike.de abgerufen werden. Fuer die staendige Aktualisierung seit meinem Start am 25.04.2007 moechte ich mich ganz herzlich bei meinem �Webmaster-Team�, bestehend aus meinen Freunden Lars Schaefer, Robert Martinn und meinem Neffen Daniel Oefele bedanken!

Ciao,

Mike on Bike

 

 

 

Hi!

More than one year I�m on the road with my �Bock� and took after 15000 kilometers the ferry from Mazatlan to �Baja California�, a semi-island in the western part of Mexico.For the still lasting 2000 kilometers to the USA I have a time limit of a little bit more than one month, after I could �buy� a permit for staying in Mexico for 90 days at the border. So I had the possibility to plan a 6000 kilometrs long attractive route instead just a �transit� through this huge country:

After the first 1000 kilometers on a completely flat road I enjoyed the Maya culture for the last time on my tour and visited �Palenque�, an antique place in the middle of a natural park.

Because of the cruel car- and especially busdrivers on the one side and the particularelly very narrow roads I decided to go to the Gulf of Mexico, where the calmly roads go through dense palm forrests along the calm seaside.

To reach the �Costa Grande� at the Pacific Ocean I had to cross the Central American mountain ridgefor one more time.

Instead of my hope, to go along the coastline on a flat road I had been braked by mountains with ascends compareable with passes in the alps. Additionally midday temperatures of almost 40 degrees centigrade forced me to long �siestas� up to six hours. I arranged myself with this brutal heat by early starts before the sunrise and cicling until the night.

With a maximum of 80 kilometrs per day I reached Acapulco, where tuff guys jump from an altitude of up to 105 feet into the only 12 feet deep water (in dependence to the waves). They are also jumping in the night with candels in their hands and making one and a half saltos with a almost perfectly body control.

I also wanted to dare a jump (of much lower altitudes), but I didnŽt get the permission.

On my further way the calmly coast road was going either through dense palm forrests or along mango plantages and offered me always a wonderful view to long, white sandbeaches or rocky and steeply coasts. There was almost no day, where I didnŽt cool down in the deepblue sea.

In one of these �bathing-siestas�, in which IŽd been playing with the strong waves at the beginning, a four to five meter high wave like a blue wall suddenly came up, lifted me up to the top and smashed me with such a power into the water, that I hit the sandground with my head. In the following unbelievable water-strudle I had been twisted around, that I lost the orientation to the water surface and tried somehow to come up. But with the time the next wave broke on me and created such a high pressure, that the sandy water was pressed into my nose. In my panic I found the way up und tried somehow to swim to the beach in these thundering breakers. But the extremly undertow pulled me always and always back and let me move more and more into the direction of a dangerous riff. With swimming in my most powerful way I reached the save beach. Completely without any energy and shocked I went one kilometer (!) along the beach back to my entry point.

After this fight against the death I cicled with a great respect of these waves further along the sea and reached after 1000 kilometers a turtle beach. There I made a two day rest and used this time to work as a volunteer for the nature conservation. I helped in the night to excavate the small turtles out of the sand and to put them into the sea. Thereby I could see 1,50 meter big turtles digging holes into the sand to put their 80 to 100 eggs in it.

After this break I could cycle relaxed and with the climate becoming a little bit cooler I could make more than 100 kilometers a day, so that I could reach my ferry to La Paz at the �birthday� (at the 25.04.) of my tour.

Informations about my tour and many pictures of the different countries I had been cycling through You can check out in my homepage www.mikeonbike.de

For the steady actualization since my start one year ago I want to say many thanks to my �Webmaster-team�, which consists by my friends Lars Schaefer, Robert Martin und my nethju Daniel Oefele.

Good bye,

Mike on Bike

01.03.2006

Hi!

Auf meinem Weg durch Zentralamerika besuchte ich an Heilig Abend den Nationalpark "Manuel Antonio" in Costa Rica. Dieser einfach begehbare Dschungelist dort bekannt fuer seine traumhaft weissen Sandstraende, die ich die meiste Zeit fuer mich allein hatte, weil ich (unerlaubter Weise) lange vor den offiziellen Oeffnungszeiten frueh morgens den Park betrat. So konnte ich nicht nur den Touristenmassen entfliehen, sondern auch die vielfaeltige Tierwelt wie Ameisenbaeren, Faultiere und Leguane in Ruhe beobachten.

Weiter noerdlich fuhr ich von der flachen Kueste des pazifischen Ozeans hinauf in die Berge der Landesmitte mit dem Ziel, Sylvester am aktiven Vulkan "Arenal" zu verbringen. Um die zahlreichen Eruptionen besser sehen zu koennen, schlug ich mein Lager auf der Nordseite dieses 1700 Meter hohen Berges mit seiner perfekt konischen Form auf. Weil der Kraterrand mit einer dicken Wolkendecke verhuellt war, konnte ich die einzelnen Ausbrueche, denen immer ein dumpfes unheimlich klingendes Grollen folgte zwar nicht direkt sehen, dafuer jedoch dunkelrot herabfliessende Lavamassen, die von herabstuerzenden, gluehenden Felsbrocken ueberholt wurden.

Nach diesem beeindruckenden Naturschauspiel besuchte ich ein Indianerdorf, in dem die fortgeschrittene Zivilisation nicht zu uebersehen war: Statt Rauchzeichen warden Mobiltelefone verwendet und die Pferde mussten den Autos und Motorraedern weichen. Auch Unterhaltungen am Lagerfeuer gehoeren der Vergangenheit an – Jede Familie sitzt in ihrem eigenen Haus (nicht: Zelt) vor dem Fernseher. Die Indianer waren jedoch sehr gastfreundlich, so dass ichin einem grossen, mit Palmenblaettern gedeckten Rancho uebernachten durfte.

In Nicaragua besuchte ich die Insel "Ometepe" mitten in dem riesigen Nicaragua See. Dort bestieg ich Einen der beiden sich darauf befindenden Vulkane, der mit etwas mehr als 1000 Metern nicht besonders hoch war, aber dessen schlammig-glitschiger Pfad jeden einzelnen Meter zur technischen Herausforderung machte. Anfangs begleitet vom Geschrei der Papageien und Bruellaffen, dem lautesten Tier der Welt, erreichte ich als Erster den Krater, in dem sich ein See befindet. Trotz der kuehlen Temperaturen unter zehn Grad Celsius konnte ich es nicht lassen, ein Bad in dem kalten Wasser mit angenehm warmem Schlammboden zu nehmen. Der Rueckweg erwies sich als noch riskanter, weil sich die steil abfallende Schlammpiste in eine einzige Rutschbahn verwabdelte. Obwohl bei dieser Schlitterpartie meine Trekkingschuhe den Geist aufgaben, indem sich die Laufsohlen zu loesen begannen, erreichte ich wohlbehalten meinen Ausgangspunkt. Nach einer Inselumrundung auf uebelsten Schotterwegen fuhr ich an der Pazifikkueste weiter in noerdliche Richtung, um Leon, eine Stadt im Kolonialstil, zu erreichen. Nach einer zweitaegigen Pause genoss ich die Strecke entlang einer Vulkankette mit sieben Kratern.

Nach einem dreitaegigen Transit durch Honduras hatte ich in El Salvador auf der "Panamerikana" staendige Sicht auf mehrere aesthetisch geformte Vulkane. Weil mir der Verkehr mit den schweren Trucks jedoch zuviel wurde, "fluechtete" ich wieder in die Berge, um ueber einen erneuten Kurzbesuch in Honduras nach Guatemala zu gelangen. Dabei musste ich in steileren Passagenmeinen 60 kg schweren Bock hochschieben, weil die Kette auf den teils stark abgenutzten Zahnritzeln nicht mehr griff. Gluecklicherweise fand ich in der noerdlichen Provinz "Peten" ein gut ausstaffiertes Fahrradgeschaeft, wo ich die verschlissenen Teile nach 11.000 austauschen konnte. Weil ich an dem schoen gelegenen See "Peten Itza" von meinem Gastgeber einen Gelaendewagen ausgeliehen bekam (Danke, Elder!), nutzte ich die Gelegenheit, um auf den mit Schlagloechern uebersaehten Wegenmitten im Urwald zum ersten Mal in meinem Leben einen richtigen Mayatempel, der sich in Yaxja" befindet, zu besuchen. Tief beeindruckt von diesen gut erhaltenen und mystisch wirkenden Pyramiden beschloss ich – gepackt vom "Mayafieber" – einen Umweg nach Tikal zu radeln, eine 65 Quadratkilometer grosse antike Stadt mitten in einem riesigen Naturpark, wo neben vielen Affen und verschiedenen Vogelarten auch Jaguare leben.Von den teilweise ueber 60 Meter hohen Tempeln bot sich mir eine fantastische Aussicht ueber die weit ausladenden Baumkronen der maechtigen Urwaldriesen mit ihren meterdicken Staemmen. Beim Flanieren ueber die grossen Plaetze zwischen den unglaublich gut erhaltenen bzw. Originalgetreu restaurierten Bauwerken, die alle genau nach der Sonne ausgerichtet sind, fuehlte ich mich in das achte Jahrhundert n. Chr., der Bluetezeit der Mayakultur zurueckversetzt.

Im Nachbarland Belize mit dem legendaeren "Barrier Reef", mit ca. 350 Kilometern das laengste Korallenriff der noerdlichen Hemisphaere, besuchte ich die ruhige und ueberschaubare Insel "Caye Caulker", um bei einer ganztaegigen Schnorcheltour in der Karibik die vielen bunten Fische zu bewundern, die in Schwaermen zwischen den bunten und wunderschoen geformten Korallen umherschwammen. Vereinzelt entdeckte ich auch gruene Moraenen, die sich in kleinen Felshoehlen versteckten, ca. zwei Meter lange (friedliche) Haie, fast ebenso grosse Stachelrochen und eine riesige Meeresschildkroete mit ca. einem Meter Durchmesser.

Drei Tage spaeter folgte ich der Einladung eines Fremdenfuehrers (Danke, Glen!) und besuchte so den Naturpark "Crooked Tree", bekannt fuer seine einzigartige Vogelwelt, die er mir auf einer abenteuerlichen Bootsfahrt durch die dichten Mangroven, wo auch Krokodile leben, praesentierte.

Mit meiner Einreise in Mexiko habe ich nun alle Staaten des mittelamerikanischen Festlandes "beradelt" und werde in der Provinz "Yucatan" noch ein bisschen den Spuren der Mayas folgen, bis ich dann die Rocky Mountains in den USA ins Visier nehmen werde.

Eine kleine Auswahl von Bildern und Videos meiner bisherigen Reise kann auf der von meinem Web-team erstellten Homepage www.mikeonbike.de abgerufen warden.

Ciao,

Michael Oefele (Mike on Bike)

   
   

Hi!

On my way through Central America I visited the nationalpark "Manual Antonio" in Costa Rica. It’s a jungle which is easy to walk and well known for its beautiful white beaches, which I could enjoy almost all the time for myself, because I entered (illegaly) long time before the official opening hours. So I could not only escape from the masses of tourists, but also see various species of animals like ant eaters, looses and leguans.

On my further way to north I cycled from the flat coast of the Pacific Oceanup into the mountains of the middle of the country with the aim to spend new year at the active Vulcan "Arenal". To see the eruptions in a better way I spent the night at the northern site of the 1700 meters high mountain with its perfectly conic shape. With the crater being covered by a thick layer of clouds I hadn’t been able to see the single explosions which followed a dump fearing sound directly, but the dark red colored masses of down flowing lava which had been overtaken by rolling rocks.

After this fascinating natural event I visited an Indian village, where the progression of the civilization was evidently: Instead of smoke signals mobile phones are used and horses had become overtaken by cars and motorbikes. Even the times of sitting together at the fire is over. Every family keeps in their own house (not: tent) in front of the TV. But the Indians had been very hospitable and invited me to sleep in a big rancho covered by palm leaves.

In Nicaragua I visited an island called "Ometepe" in the middle of the huge Nicaragua lake. There I made a trekking tour to one of the two volcanoes on it, which was not higher than 1000 meters, but so muddy, that each meter became to a technical challenge. In the noise of the parrots and Howler monkeys, that are the loudest animal of the world, I had been the first one who reached the crater in which is a lake located. In spite of the cool temperatures with les than 10 degrees centigrade I took a bath in the cold water with nice warm mud on the ground. The way back was even more risky, because starting rain made this steep and muddy trail to a sliding pipe. This was to much for my trekking shoes, so that the rubber started to solve itself. But nevertheless I reached my starting point. After surrounding the island on awfully crumbled ways I went further along the Pacific coast line further to the north in order to reach "Leon", a city in the colonial style. After a break of two days I enjoyed the road along a chain of volcanoes with seven craters. After a transit route through Honduras I reached El Salvador, where I always had a view to aesthetic formed volcanoes. But with the traffic with its many trucks becoming too much for me, I "flighted" into the mountains again, to take one more short cut through Honduras to reach Guatemala. With the sprockets being too much used, the chain didn’t get any grip, so that I had to pull my bock with a weight of 60 kilograms at the steeper parts. Luckily I found in the northern province called "Peten" a good established bicycle store, where I could change the immortalized parts after 11000 kilometers. With getting a Jeep by a good friend (Thanks, Elder!) I went with it through the jungle to visit the first real Maya temple in my life, which is located in "Yaxja". Being deeply impressed by these good conditioned pyramids I decided in a kind of "Maya fever" to cycle to Tikal, a 65 square kilometers big antic town in the middle of a huge natural park, where many different kinds of birds and monkeys and even Jaguars are living. I had a fantastic view over the giant trees from these more than 60 meters high temples . By walking on the big places between these incredible good conditioned or restaurated temples which are set up exactly in the direction of the sun, I felt like in the 8th century post Christos.

In the neighbored country Belize with its legendary "Barrier Reef" with a length of 350 kilometers the longest of the northern hemisphere I visited the calmly island "Caye Caulker", to make a snorkel tour all the day. There I could see many multi-colored fishes which had been swimming in swarms between the corals in its wonderful colors and nice shapes. Sometimes I also could see green moraines hiding in little caves, two meter long (non-aggressive) sharks circling beyond me, rays of the same size and also a one meter big turtle. Along my way along the Caribbean Coast I followed the invitation of a tour-guide (thanks, Glen!) and visited the wildlife sanctuary "Crooked Tree", well known for its unique world of birds, which he presented me in a boat trip through the dense mangroves where are also crocodiles are living.

With my entry in Mexico I visited all states of the central American continent by bicycle. After following a little bit more the foot spores of the Mayans in the "Yucatan" province I will turn to the "Rocky Mountains" of the USA.

A certain exhibition of my pictures which I’ve taken on my tour up to now you can watch in my homepage www.mikeonbike.de Ciao, Michael Oefele

 

19.12.2006

Hi!

Nach Ankunft auf meinem neuen Kontinent brauchte ich etwas Zeit, um mich mit geeignetem Kartenmaterial auszuruesten, damit ich die schoensten Reiseziele Costa Ricas ansteuern kann. Dabei vertraute ich wie immer den Empfehlungen der Einheimischen und besuchte als Erstes den �Cahuita National Park�, wo ich bei meiner Wanderung auf einem Dschungelpfad immer wieder zu weissen Sandstraenden gelangte, die wie im Bilderbuch von schraeg gewachsenen Palmen ueberdacht werden.

Beim Schwimmen in dem kristallklaren Wasser der Karibik lieh mir ein Guide seine Schnorchelausruestung (danke, Tito!), damit ich die zahlreichen Fischschwaerme beobachten konnte, die die sich wie ein bunt schimmerndes Band zwischen den vielfaeltigen Formationen des Korallenriffs ziehen. Von der gefuehrten Gruppe erfuhr ich zu meiner grossen Ueberraschung, dass ich am Tag zuvor von meiner Sandkastenfreundin aus dem Kindergarten (hallo, Tanja!) gesehen wurde. Wie klein die Welt doch ist ?!

Gepackt von der aesserst reizvollen Flora und Fauna fuhr ich zu dem weiter suedlich gelegenen �Manzanillo National Park�, der zwar weniger bekannt, dafuer jedoch umso wilder ist. Auf einer Trekkingtour durch diese �gruene Hoelle� mit riesigen Bambusbueschen und meterdicken Baeumen mit herabhaengenden Lianen sah ich handgflaechengrosse Schmetterlinge, die mir um die Nase flatterten. Allerdings musste ich nach vier Stunden �Lauf-�zeit wieder umdrehen, weil mir der schienbeintiefe Schlamm meine Trekkingschuhe auszog und die Wege so gut wie nicht mehr erkennbar waren!

Auf meiner weiteren Fahrt nach Sueden passierte ich problemlos die Grenze Panamas, wo ich fuenf Tage auf der Karibik Insel �Bocas del Toro� verbrachte. Dort schwang ich mich vom Fahrrad- in den Pfersesattel, um wie die dort lebenden Indianer durch den immergruenen Regenwald zu reiten. Nach einer kurzen Eingewoehnungsphase bereitete es mir einen Riesenspass, auf meinem Pferd �Clavolito� durch das Unterholz zu traben (Danke, Juergen und Maria!).

Wieder zurueck auf dem Festland wechselte ich die Seite vom Atlantik zum Pazifik ueber den von Nord nach Sued laufenden Gebirgszug, auf dem mich Sturmboeen mit bis zu 85 km/h sogar beim Schieben beinahe von der Strasse fegten! Zudem wurde diese Bergetappe aufgrund meines zu Platzen drohenden Hinterreifens, den ich professorisch von der Innenseite mit Klebeband verstaerkte und ausgehaengter Hinterbremse, zur Zitterpartie. Nach Bestehen dieser ultimativen Zerreissprobe fuer mein Material radelte ich nach �Boquete�, das als einer der sieben schoensten Orte der Welt gilt! Obwohl ich anfangs diesem touristisch ueberlaufenen Ort nict viel abgewinnen konnte, genoss ich meine Rundtouren in dem umliegenden Hochland, die mich auf leeren Strassen  vorbei an romantischen Wildbaechen und riesigenKaffeeplantagen fuehrten. Dabei reizte mich die staendige Aussicht auf den maechtigen Vulkan �Baru), der seit langem als erloschen gilt, eine Trekkingtour dorthin zu unternehmen. Auf dem langen und steilen, aber technisch einfachen Weg ohne jegliche Versorgungsmoeglichkeit startete ich frueh morgens mit sechs Litern Wasser und ausreichend Proviant, um nachmittags knapp unterhalb des Kraterrandes in meinem Schlafsack bei ca. fuenf Grad Celsius zu uebernachten. Am naechsten Morgen erreichte ich  noch vor Sonnenaufgang den 3300 Meter hohen Gipfel, auf dem man als einzigen Punkt Mittelamerikas den atlantischen und zugleich den pazifischen Ozean sehen kann. Im Gegensatz zur Pazifikkueste, die ich klar erkennen konnte, erstreckte sich ueber dem Atlantik weit unterhalb von mir ein fast unendliches Wolkenmeer.

Bei Antritt meines Rueckwegs loeste sich beim Packen mein Schlafsack und stuerzte einen ca. 30 Meter tiefen Abgrund hinab. In einer (Angst-) Schweiss treibenden Bergungsaktion gelang es mir gluecklicherweise, ihn nach einer halben Stunde wieder zurueckzuholen. Beim anschliessenden Abstieg bereiteten mir die duennen Riemen meines Fahrradrucksacks und die schlechte Sohlenkonstruktion meiner Wanderschuhe derartige Probleme, dass ich Bluterguesse an den Schultern und Blasen an den Fuessen bekam. Aufgrund des schmerzhaft bedingten verkrampften Laufstils erreichte ich vollkommen entkraeftet meinen Bock, den ich in einer �Cafeteria� (Produktionsstaette fuer Kaffee) abgestellt hatte.

Mit immer noch starkem Muskelkater in den Beinen stieg ich dennoch zwei Tage spaeter einen wunderschoenen Canyon hinab, durch den sich ein kleiner Fluss mit vielen kleinen Schnellen windet. Unten angekommen konnte ich mich beim Baden unter einer Wasserfall-Kaskade erholen.

Auf der �Panamericana�, eine autobahnaehnlich ausgebaute Strasse, welche die Hauptverbindung auf dem amerikanischen Kontinent entlang der Pazifikkueste ist, bin ich wieder zurueckgekehrt nach Costa Rica, um meine Reise mit der Sonne im Ruecken in Richtung Kanada fortzusetzen. Dabei koennen die von meinem Webmaster-Team ausgewaehlten Bilder unter www.mikeonbike.de abgerufen werden.

Auch wenn hier vereinzelte Haeuser mit kitschig bunt blinkenden Lichtern �geschmueckt� sind, will in mir bei diesen tropischen Temperaturen um die 30 Grad keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen.

Dennoch wuensche ich allen meinen Freunden, Bekannten und dem Rest der Welt ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr!

 

Ciao,

Michael Oefele

(Mike on Bike)

 

 

 

Hi!

After my arrival at my new continent I needed some time to buy some useable maps to reach the nicest places of Costa Rica. By the way I also heard to the suggestions of the inhabitants.

So I visited the �Cohuita National Park� at first, where I reached some white sand beaches which are sometimes covered by not-straight grown palm trees, like post-card-motives.

When I�d been swimming in the crystal-clear water of the Caribean Sea a guide lent me his snorchling-equipment (thanks, Tito!) to see the swarms of fishes swimming through the various formations of the coral reef like a multi-coloured shining bend. For my big surprise I got the information from this guided group, that my girl-friend of my kindergarden-time has seen me one day before (hello, Tanja!). So small is the world ?!

With being so fascinated by this amacing flora and fauna. I went further south to the �Manzanillo National Park�, which is less famous, than more wild. On a trekking-tour through this �green hell� with huge bamboo bushes and meters thick trees with its lians hanging down to the floor I�ve seen butterflies as big as my handplants flying around my nose. But nethertheless I had to turn back after four hours, because my trekking shoes became stuck in this almost knee high mud and it was almost impossible to recognize any way.

On my further trip to the south I could pass the border of Panama without any problems. There I stood on the Caribean island �Bocas del Toro� for five days. There I changed from the bicycle to the horse to go through the evergreen rain forest like the inhabitating Indians. After a short term I became used to my horse �Clavolito� and so I enjoyed it very much to ride in the gallop style on the trails (thanks, Juergen and Maria!).

Back from the island I cycled from the Atlantic to the Pacific over the mountains that go from north to the south. There had been stormy winds with 85 km/h, that almost have blown me with my bicycle away from the road even if I pulled it! Added to this my back wheel, which I enforced with some tape from inside was almost detornating so that I had to disconnect the back brake. It was a big challenge for my material, but it made it!

After that I cycled to �Boquete� which is said to be one of the seven most beautiful places of the world. Although I disliked this place because of being too touristic, I enjoyed my tour through its highlands. The empty roads had been passing romantic wild rivers and great plantages of coffee. The permanent view to the huge Vulcan Baru, which is said to be extinguished many years ago, woke up the destination in me to go there. I started early in the morning to make the long and steep way without any accommodation with six liters of water and enough proviant and slept short below the crater with temperatures of 5 degrees centigrade in my sleeping bag. The next morning I reached the 3300 meters high peak, from which it�s the only place in Central America from which you can see the Atlantic and the Pacific Ocean at the same time, before sunrise. In the opposite to the Pacific coastline which I could see clearly, there was a almost netherending sea of clouds deep below my position over the Atlantic Ocean.

At my start to my way back my sleeping bag dropped down the hill for 30 meters. In a sweaty saving action I had been lucky to get it back after half an hour. After that the thin carrier of my bag pack and bad constructed shoes caused bloody pressure spots at my shoulders and bubbles at my feet. This pain forced me to walk in an uneconomic way so that I reached my �Bock� which I parked at a cafeteria (production place of coffee) completely without any energy.

Still having some pain in my legs I went into a wonderful Canyon two days later. When I reached the little river with its some �rapids� I took a relaxing shower under the cascades of a waterfall.

On the �Panamericana�, a motorway-like constructed highway, which is the main connection on the American Continent along the Pacific I went back to Costa Rica to continuo my journey to the direction of Canada with the sun at my back. The pictures which are elected by my webmaster-team can be checked under www.mikeonbike.de

Even if some houses are �decorated� with multi-coloured blinking lamps I�m not in the mind of celebrating Christmas at temperatures of about 30 degrees. But nethertheless I wish all my friends and the rest of the world a merry Christmas and a happy new year.

 

Good bye,

Michael Oefele (Mike on Bike)

 

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