Europa

13.11.2006

  1. Teil| Atlantik Durchquerung

Der Auftakt meiner Schiffreise war recht furios. Bei Sturmboeen mit Windstaerke zehn und dementsprechent heftigem Wellengang mit sechs bis acht Meter hohen Brechern neigte sich das Schiff in unregelmaessigen Abstaenden um fast 30 Grad nach links und rechts, so dass ich regelrecht aus meiner Koje geschleudert wurde. Hut ab vor der Mannschaft der Chiquita Scandinavia, die trotz der widrigen Bedingungen sehr routiniert arbeitete! An Schlaf war bei dem Geschaukele dennoch nicht annaehernd zu denken. Aber irgendwie hatte das ganze trotzdem einen gewissen Spassfaktor � nachdem ich einmal auf der Toilette Neptun gefuettert hatte! Weniger spassig war das Aufraeumen meines Gepaecks, das in dieser Sturmnacht kreuz und quer durch meine Kabine geflogen ist und sich schoen gleichmaessig auf dem Fussboden verteilt hatte. Aber was solls, jetzt weiss ich wenigstens, dass ich seetauglich bin � wie es sich fuer einen gestandenen Globetrotter eben so gehoert!

Vom ersten Tag an habe ich mich hier auf Bord ganz gut eingelebt und konnte sher schnell einen grossen Teil der phillipinischen Crew zum Sporttreiben (Tischtennis und Krafttraining) begeistern koennen.

Nachdem wir den Aermelkanal durchlaufen hatten, wurde die See auch immer ruhiger so dass mein Bananendampfer direkten Kurs noerdlich an den Azoren vorbei nehmen konnte, um zwischen Puerto Rico und Dominikanische Republik die Karibik zu erreichen. Die Tagestemperaturen kletterten im Laufe der Fahrt auf ca. 30 Grad, was ich so sehr geniesse, dass ich mein taegliches Krafttraining bevorzugt an Deck absolviere. Weil durch die kontinuirliche Fahrt gen Westen die Uhr fast jeden zweiten Tag um eine Stunde zurueckgestellt wird, entsteht fuer mich ein staendiger Zeitgewinn, den ich gerne nutze, um in den lauen Winternaechten die im hellen Licht des Vollmonds die dunkelblauen Wellen des Atlantiks zu bewundern.

Nach zehn Tagen haben wir in Panama angelegt, um Unmengen von Chiquita Bananen mit Hilfe von drei Kraenen in den Bauch des Schiffs zu laden. Am naechsten Tag gings dann weiter nach Costa Rica, das im Vergleich zu meiner Atlantikdurchquerung nur noch einen Katzensprung darstellte.

Auf meiner Ueberfahrt konnte ich die Zeit an Bord bestens nutzen, kleinere Fahrrad Reparaturen als auch groessere Waschaktionen zu erledigen. Mit Hilfe einiger Crew Mitglieder konnte ich auch bereits ein bisschen Spanisch vorlernen, so dass ich mit meinem Bock nun gut geruestet bin fuer die Weiterreise auf dem neuen Kontinent, die auf meiner Homepage www.mikeonbike.de mitverfolgt werden kann.

Ciao,

Michael Oefele

Mike on Bike

 

 31.10.2006

Hi!

Nach meiner Rückkehr von den Lofoten auf das norwegische Festland bin ich auf sehr abenteuerliche Weise zu einer Fahrt mit dem ?RIB-Boot� in die so genannten Saltstraumen, dem stärksten Gezeitenstrom der Welt eingeladen worden (danke Johnny & Johnny!). Weil sich in diesem unglaublich starken Sog, in dem sich Wirbel mit bis zu zehn Metern Durchmesser sehr viele Fische halten, habe ich in diesem Angler-Eldorado auch mein Glück versucht � vergeblich! Ganz im Gegenteil: Beim ?Bergungsversuch� meines letzten Köders bin ich auf den glitschigen Felsen ausgerutscht und in den gefährlichen Strom gefallen. Mit viel Kraftaufwand und Glück konnte ich mich an der senkrechten Felswand aus dem Wasser ziehen!

Auf meiner weiteren Fahrt entlang der Küste konnte ich gewaltige Naturerscheinungen, wie den Svartisen-Gletscher dessen Zunge beinahe in das Meer reicht, oder den ?Thorgatten�, ein Berg, der von einem ca. 50 Meter hohen und 100 Meter langen Loch durchhöhlt ist. Allerdings war mir stets bewusst, dass das sonnige Wetter jederzeit vom Winter, der immer größere Gebiete im hohen Norden vereinnahmte, eingeholt werden kann. Dies stellte für mich die einzige Motivation dar, trotz der traumhaft schönen Küstenlandschaft immer tüchtig in die Pedale zu treten!

So erreichte ich binnen zwei Wochen Trondheim, wo in einer Nacht ein Dieb versuchte, sich an meinem Fahrrad das ich neben einer Kirche (!) abgestellt hatte, zu vergreifen! Weil ich jedoch in unmittelbarer Nähe auf dem Holzboden schlief spürte ich die Vibrationen und wurde zudem genau in diesem Augenblick von einem herab fallenden Wassertropfen vom Vordach aufgeweckt. Nach der ersten Schocksekunde habe ich dem Typ durch lautes Zurufen Beine gemacht!

Weil es mir bei der weiteren Fahrt auf der Hauptstraße recht langweilig wurde, habe ich mich für die weitaus naturgewaltigere � dafür aber auch längere und bergigere Strecke über die Trollstigen nach Geiranger entschieden, um nach der Schiffahrt durch den gleichnamigen Fjord den ?Jostedals-Breen�, der mit fast 500 qkm der größte Festlandgletscher Europas ist, zu besichtigen. Auf einer kleinen ?Gletscher-Expedition� bin ich in der Gletscherzunge des ?Bricksdals-Breen� ein bisschen herumgeklettert � soweit ich das für mich selbst verantworten konnte!

Nach einer sehr strapaziösen Fahrt durch drei bis zu sieben Kilometer langen Tunnels, in denen es auch noch bergauf ging gelangte ich zum ?Sognefjord�, mit einer Gesamtlänge von 204 Kilometern der längste Fjord der Welt.

Nach dieser Fahrt durch die norwegische Welt der Superlative, die auch auf meiner Homepage www.mikeonbike.de angeschaut werden kann, habe ich am ?Tag der deutschen Einheit� die Küstenstadt Bergen erreicht. Dort versuchte ich, ein Containerschiff zu organisieren, auf dem ich mir im Rahmen von ?Hand für Koje� die Überfahrt nach Mexiko verdienen könnte. Allerdings war das schwieriger, als ich es mir vorgestellt hatte, so dass ich schweren Herzens den Entschluss fasste, einen strategischen Rückzug nach Deutschland zu machen, weil von dort mehr Schiffe über den Atlantischen Ozean fahren. So fuhr ich an der dänischen und deutschen Nordseeküste entlang nach Bremerhaven, wo ich hartnäckig versuchte, direkt auf die Schiffe zu gelangen, um den Kapitänen meine Idee zu unterbreiten. Dies ist mir trotz der hohen Sicherheitsstandards auch gelungen, so dass ich nun auf einem Chiquita Bananendampfer die Überfahrt nach Costa Rica (als 30. Land, das ich mit meinem ?Bock� bereise) antreten werde. So nimmt meine bisherige Fahrradtour nach nunmehr einem halben Jahr Weltformat an!

 

 

13.11.2006

1st part| Good bye, Europe

 

Hi!

After my coming back from the Lofoten to the Norwegian landside I had been invited in a very adventurous way to a Safari with the ?RIB-boat� to the so called Saltstraumen, the strongest ?Malmstream� of the world (thanks Johnny & Johnny!). With being so many fishes in this incredible strong stream with its strudles up to ten meters I also tried my luck at fishing in this fishing paradise � without any success! The complete opposite happened: At the attempt to get back my last bit I fell from a slippery rock directly into this dangerous stream. By swimming in a powerful way and with much luck I could pull myself out of the water up a vertical rockwall!

On my further way along the coastline I could watch great natural monuments like the Svartisen glacier, which almost reaches the sea or the ?Thorgatten�, a mountain with a 50 meters high and 100 meters long hole. But I always mentioned, that this sunny weather can be overtaken by the winter, which occupied more and more districts of the high north. This was the only motivation for me to go on in spite of this dreamy beautyful landscape of the seaside!

So I reached Trondheim within two weeks, where a thief tried to snatch some stuff from my bike � next to a church! Just because I had been sleeping on a wooden floor I felt the vibrations of his steps and additionally had been woken up by a falling drop of water from the roof. After the first shock � second I could make this bad guy running away by loud shouting to him!

With becoming bored by cycling on the mainroad, I decided to take the longer and more hilly way over the Trollstigen to Geiranger in order to take a boat through the Geiranger fjord. After that I visited the ?Jostedals-Breen�, with 500 square kilometers the biggest glacier of the European continent. On a little ?glacier-expedition� I had been climbing a little bit inside the tongue of the ?Bricksdals-breen� � as far as I could take the responsibility for myself!

After a strenuous ride through three tunnels with a length of up to seven kilometers in which the road additionally went upstairs I cycled along the ?Sognefjord�, with 204 kilometers the longest fjord of the world.

After this tour of the superlative which You also can watch in my homepage www.mikeonbike.de I reached Bergen at the ?Day of the German Unity�. There I tried to organize a countainership on which I could earn the journey to Mexico by ?Hand for Coje�. But this was more difficult than I thought, so that I decided with a broken heart but in a strategically way to go one step back to Germany, because there are more ships crossing the Atlantic Ocean. So I had been cycling along the Danish and German coastline along the North Sea to Bremerhaven, where I tried many ways to enter the ships to tell the captains my ideas face to face. In spite of the high security standards I had been successful, so that I can travel with a banana vessel of ?Chiquita � to Costa Rica, which is 30th country I will explore with my ?Bock�. With this journey my half year lasting bicycle tour gets the format of a world tour!

 

 

2nd part| Crossing the Atlantik Ocean

 

The Start of my journey was very furios. With being a storm with winds of 10 and resulting six to eight meter high waves the ship was rolling continuosly from one side to the other with an ancle of almost 30 degrees each. The power was so enormously, that I had been thrown out of my bed! Great compliment to the crew of the Chiquita Scandinavia vessel, which was working verz routinised in spite of these awfully condiciones! But nethertheless it was impossible to sleep. I even could find a certain kind of fun in it � after I fed Neptun for one time on the toilet! Not so funny was the collecting of my laguage, which had been flying cross over the cabin. But so what, now I know that I am well prepared for further journeys � which fits for a good globetrotter!

Since the first day I came in a good contact with the phillipinean Crew whose great part I could motivate to make some sports like table tennis and fitness training.

After pasing the channel between France and the U.K. the sea became more and more calmly, so that my banana boat could pass the Azores to take the direct way between Puerto Rico and Dominicanian Republic to the Caribean Sea. The temperatures increased up to 30 degrees centigrade, which I enjoy so much that I absolved my daily fitness training on deck.

Because of the continuosly journey to the west the time had to be retarded aproximately all two days for one hour. I often used this gain of time to enjoy the fantastic view to the darkblue waves lighted by the full moon in these kindly warm winter nights.

After ten days we reached Panama, to load huge amounts of Chiquita bananas with three hydraulic crans into the cargo room of the ship. At the next day we went further to Costa Rica, which was in comparison to the journey through the Atlantic Ocean only a stone threw far away.

All the way I could use the time on bord to restaurate my bike and to wash my clothes. By the support of some crewmembers I already could learn some Spanish, so that I feel well prepared to travel with my Bock on the new continent. My further tour You can watch in my homepage under www.mikeonbike.de!

Good bye,

Michael Oefele

Mike on Bike

08.09.2006

Hi!

Mein Rueckweg entlang der Westkueste Norwegens war war vor allem im noerdlichsten Staat ?Finnmark sehr gepraegt vom schlechten Wetter. Wenn es mir gelang, das ein oder andere Fussballspiel waehrend der Weltmeisterschaft im Fernsehen anzusehen, wuenschte ich mir oft, ein paar Kilometer naeher bei Deutschland zu sein. Bei fuenf Wochen Dauerregen mit Temperaturen unter zehn Grad war die Versuchung gross, ein Schiff der ?Hurtigruten nach Sueden zu nehmen. Doch das waere dann doch ein bisschen zu einfach gewesen! So entschied ich mich, mit meinem ?Bock die ?Flucht nach vorn anzutreten, bei der meine Regenkleidung jeden Tag fast pausenlos zum Einsatz kam. Weil es wegen der Mitternachtssonne rund um die Uhr hell war, stellte ich mich auf Nachtfahrten von 9.00 abends bis 7.00 morgens ein, um den Hauptverkehr auf der Hauptverbindungsstrasse E6 zu umgehen. Dies hatte aber den Nachteil, dass ich keinen der 50  80 km voneinander entfernt liegenden Supermarkte waehrend der Oeffnungszeit erreichte. So war ich gezwungen, im Einklang mit der Natur zu (ueber)leben und begann zu fischen. Dabei fing ich als absoluter Anfaenger ohne Angel, nur mit Schnur und Koeder genuegend Seelachse und Dorsche bis zu zwei Kilogramm!

Nachdem ich Tromsø, das ?Paris des Nordens erreichte, machte ich aufgrund des anhaltend schlechten Wetters eine laengere ?Zwangspause�. Ich nutzte dort die Zeit, um neben Museumsbesuchen mal wieder meine ganze Waesche zu waschen und das nasse Gepaeck zu trocknen  und um meinem Immunsystem eine Verschnaufpause zu goennen! Weil sich nach 6 Tagen das Wetter einfach nicht besserte, half nichts weiter als die Zaehne zusammenzubeissen und bei mittlerweile nur noch Nieselregen, dafuer aber Gegenwind weiterzustrampeln.

Erst als ich nach knapp 1000 Kilometern die Provinz ?Vesterålen (auf demselben Breitengrad wie Nord-Alaska!) erreichte, zeigte sich immer mehr die Sonne. Weil sich das gute Wetter stabilisierte, nutzte ich die Gelegenheit, um mit dem Boot eine Robben- und Vogelsafari in der Naehe von Bleik zu unternehmen, wo ich neben einer Sattelrobben-Familie auch einige bedrohte Vogelarten wie Kormorane, Seeadler und eine Unmenge von Papageientauchern beobachten konnte. Innerhalb der naechsten Tage fuhr ich mit meinem ?Bock fast alle Fjorde ab und besuchte dabei unter anderem die ?Geisterstadt Nyksund und Stokmarknes, Geburtsstadt der ?Hurtigruten, wo ich im Museumsschiff ?M/S Finnmark in einer abgedunkelten Koje meinen Mittagsschlaf hielt.

Auf meiner Reise durch die Nachbarprovinz ?Lofoten� unternahm ich zahlreiche Trekkingtouren und uebernachtete in meinem Schlafsack oft an traumhaft schoenen Straenden mit feinem, weissem Sand und glasklarem Meerwasser. Dabei konnte ich auch die beruehmten Nordlichter mit ihren hell schimmerndem Farben in vier Naechten sehen und sogar einen Meteorit, der in der Atmosphaere vergluehte. Zuerst dachte ich, es sei nur eine Leuchtkugel. Erst am naechsten Tag wurde ich von der Bevoelkerung von diesem seltenen Naturschauspiel unterrichtet!

Nach meinem Besuch im Wikingermuseum in Borg liess ich es mir nicht nehmen, einmal in einem stilechten Wikingerzelt zu uebernachten!

Ein Hoehepunkt war fuer mich eine Fahrt in das bekannte Trollfjord mit dem Kajak! Obwohl ich mit diesem Sportgeraet nur wenig Erfahrung habe, nutzte ich die Gelegenheit, als mir ein sehr gastfreundlicher Norweger sein Kajak zur Verfuegung stellte (danke, Charles!). Auf den drei Kilometern hin- und zurueck musste ich den Raftsund bei starkem Seitenwind und dementsprechend heftigem Wellengang ueberqueren! Doch dank der ?Grundausbildung bei meinem Neffen Daniel kam ich wieder heil zurueck ohne zu kentern!

Das sonnige Wetter machte mir den Abschied von den Lofoten mit seinen prachtvollen, steil zum Meer hin abfallenden Bergen und niedlichen Orten abseits der Hauptstrasse nicht leicht. Nach einer letzten Abschieds-Trekkingtour in ?Å setzte ich mit dem Schiff ans Festland nach Bodø ueber, um auf der Kustenstrasse RV 17 weiter Richtung Sueden zu radeln. Denn langsam aber sicher wird das  Klima hier im Norden immer herbstlicher!

Selbstverstaendlich koennen die Bilddokumentationen und Videos auf der, von meinem Webmaster-Team (Lars Schaefer, Robert Martin und mein Neffe Daniel Oefele) staendig aktualisierten, Homepage www.mikeonbike.de abgerufen werden.

Allen Schuelern und Lehrern wuensche ich noch erholsame Ferientage und einen guten Start ins neue Schuljahr!

Mit sportlichen Gruessen,

Michael Oefele (Mike on bike)     

P.S. Text geschrieben auf einer norwegischen Tastatur...

 

 

 

Hi!

The weather at my way back along the westcoast of Norway was especially in the northest state called Finnmark very bad. Always when I managed it to see the one or the other football game in the TV during the World-Championship I often wished to be a few kilometres closer to Germany. Within five weeks permanently rain and temperatures lower than 10 degrees centigrade I sometimes thought about taking a Steamer of the Hurtigruten to the south. But this would have been a little bit too easy! So I decided to go on with my Bock. At this �flight forward I had too use my raining clothes every day almost all the time. With being lighty all the day because of the midnight sun Id been cycling in the night from 9.00 p.m. till 7.00 a.m. in order to avoid the main traffic along the mainroad E6. But the disadvantage was, that I didnt reach any of the supermarkets with a distance of 50 to 80 kilometers to each other during the opening hours. So I had to live (or survive) with the nature and startet fishing. Just with a line and a bit I  as a absolutely greenhorn - caught sealaks and cot up to two kilograms.

After I reached Tromsø, the Paris of the North, I had been forced by the bad weather to make a longer break. There I used the time to visit some museums, wash my clothes and to dry my wet package and to recreate my immune system! Because the weather didn�t become better within six days I had no other possibility than to start when the rain became a little bit lower, but with wind against my direction.

Just after 10000 kilometers, when I reached the province Vesterålen (on the same grade like North Alaska!), the sun was shining more and more. With the good weather stabilisating, I used the opportunity to make a seal and bird safari by boat. There I could see beside a family of seals some threatened species of birds like cormors, sea eagles and a huge amount of puffins. Within the next days Id been cycling with my Bock almost all the fjords and visited the Ghost Town Nyksund and Stokmarknes, the birth place of the Hurtigruten, where Id been sleeping in the Museumship M/S Finnmark during the midday in a dark cabin.

At my vacation through the neighboured province Lofoten Ive made many trekking tours and had often been sleeping in my sleeping-bag at the dreamy nice beaches with fine, white sand and clear water of the sea. There I also could see the famous northern lights with its shiny colours for four nights and one time Ive seen a meteorit, burning out in the atmosphere. First of all I thought it just would be a signal rocket. But the next day I heard about this seldom natural incident by the people!

Just after a visit in the Viking museum in Borg Id been sleeping in an original Viking tent.

A highlight for me was the journey to the famous Trollfjord by the kajak!

In spite of having not much experience with this sport equipment I used the opportunity, when a very hospitable Norwegian borought me his kajak (thanks Charles!). To reach the Raftsund, which was three kilometres away I had to cross the Raftsund when the wind was coming beside me and developing strong waves! But with the Basic-School of my nethju Daniel I came back without kentering!

The sunny weather made it not easy for me to say good bye to the Lofoten with its beatyful, steeply mountains close to the sea and its tiny villages away from the mainroad.

After a last Good-bye-trekking-tour in Å I took the ferry to Bodø to cycle along the coastal road RV 17 further to the south. Because with the time the climate becomes more and more autumnly!

Of course you can see the pics and movies in the homepage www.mikeonbike.de, which is  permanently actualized by my webmasterteam (Lars Schaefer, Robert Martin and my nethju Daniel).

All teachers and pupils I wish a nice relaxing time in their holidays and a good start into the next schoolyear.

With sportively greetings,

Michael Oefele (Mike on Bike)

30.06.2006

Hi!

Nach 4000 Kilometern habe ich nach 57 Tagen genau einen Tag vor der Sonnenwend das Nordkap erreicht und somit den Wettlauf gegen die Sonne gewonnen! Auf dem Weg dorthin bereitete mir nicht nur das Wetter die ersten zwei Wochen in Deutschland und die ersten drei Wochen in Schweden mit einer Mischung aus Dauerregen und Schnee bzw. Hagel einige Probleme. Auch mein Fahrrad machte mir nach Haelfte der Strecke grosse Sorgen: Als meine Kette beim Schalten heruntersprang, bemerkte ich, dass sich eine der vier Schrauben, welche die vorderen Kettenblaetter zusammenhalten, geloest hatte und eine Weitere gebrochen war! Mit nur ganz leichtem Druck auf den Pedalen konnte ich mich ueber 50 km bis zur naechsten Stadt retten, wo es zwei Fahrradgeschaefte gab, die allerdings nur Standardschrauben hatten, die nicht zu meinem Geraet passten! So fixierte ich in Zusammenarbeit mit Mechaniker "Johann" alles mit einem Provisorium, mit dem ich 100 km nach Sundsval weiterfahren konnte, wo ich die Originalschrauben bekam!

Weil es bereits ab der Mitte Schwedens nachts noch so hell war, dass ich mein Tagebuch schreiben konnte, beschloss ich bei meiner Ueberquerung des Polarkreises etwas spaeter zu starten und dafuer bis in die fruehen Morgenstunden auf meinem "Bock" zu sitzen. Es war schon ein unglaubliches Gefuehl, um Mitternacht der Sonne hinterher nach Norden zu radeln. Im Gegensatz zu dem schlechten Wetter, das mich fast den ganzen Weg zu meinem ersten Etappenziel meiner grossen Reise verfolgt hat, hatte ich am Nordkap das Glueck, die Mitternachtssonne in ihrer vollen Pracht bewundern zu koennen. Weil ich davon so fasziniert war, blieb ich dort drei Tage, 300 Meter ueber dem Eismeer, wo ich auch die sehr schnellen Wetterwechsel hautnah in meinem Schlafsack miterlebte. Zum Abschluss unternahm ich bei sehr rasch aufziehendem Nebel noch eine kleine Expedition "zum Knivskjelodden", dem absolut (!) noerdlichsten Punkt Europas. Auch dort wurden meine Muehen belohnt und die Wolken zogen ab, so dass ich das Nordkap von Norden aus sehen konnte! Die Bilder vom Nordkap koennen natuerlich auf meiner Homepage www.mikeonbike.de abgerufen werden!

Um wirklich alles mitzunehmen, bin ich anschliessend wieder ein grosses Stueck zurueck, durch den knapp sieben Kilometer langen Tunnel 212 Meter unter dem Meer, um nach "Hammerfest" der noerdlichsten Stadt der Welt zu radeln. Weil hier im hohen Norden die Tagestemperaturen allerdings nie hoeher als 10 Grad steigen und sich die Regenwolken sehr hartnaeckig halten, bin ich nun froh an der norwegischen Kueste endlich wieder ab in den Sueden der Sonne hinterher zu fahren!

Mit sportlichen Gruessen,

Michael Oefele

Hi!

After 4000 kilometers and 57 days I`ve reached exactly one day before the beginning of summer the northcape. So I`d been successfull in the race against the sun! On my way I`ve had great problems with the weather: The first two weeks of my tour I have had a mix of rain and snow in Germany, while I`ve had rain and hail in my first three weeks in sweden. Even my bike has made great problems at the half of the distance: After my chain fell down I recognized that Ì`ve lost one of my four screws which fix my frontal sprockets. And a further one was broken! So I had to reach with only a very low pressure on the pedals the next village where are two bike-stores, which was 50 kilometers away . But because of having only standard-screws which didn`t fit to my bycicle I created together with the mechanic "Johan" a provesorium with which I could reach "Sundsvall", which was 100 kilometers away! There I could change the screws.With beeing lighty in the night since the middle of Sweden (I could write my diary during the midnight!) I decided to start a little bit later and to sit on my "bock" til the early morning hours since crossing the polarcircle. It was an incredible feeling to cicle during the midnight into the direction of the sun to the north!In the opposite to the bad weather on the way to my first goal of my tour I could see the sun very clearly from the northcape. With beeing so fascinated about this panoramic view 300 meters above the ice-sea I also could feel the changes of the weather when I\d been in my sleeping bag.At the end I`ve made a little expedition to "Knivsjelodden", the very northest point of Europe. Beeing verz cloudy and foggy at the beginning the weather changed, so that I could see the northcape from the north! You can see the pictures in my homepage www.mikeonbike.de of course!To see really everything I cycled backthrough the seven kilometer long tunnel 212 meters under the sea, to reach "Hammerfest" the northest city of the world.

With the temperatures beeing about less than ten degrees centigrade and cloudy sky I`m happy to cycle along the coast of Norway into the south to follow the sun!

Good bye!

Michael Oefele

19.05.2006

Hi!

Nachdem ich in Wolfsburg einen Tag Pause eingelegt habe, bin ich nunmehr jeden Tag im Sattel.

Dabei lernte ich viele interessante Menschen kennen, die mich auch immer wieder zum Uebernachten und zum Abendessen oder Fruehstueck einluden. Manchmal bekam ich sogar den Hausschluessel in die Hand gedrueckt und ueberliessen mir alles, wie wenn es mein eigenes zuhause wäre. Einfach unglaublich! Dabei konnten mich die Leute im Norden immer mehr verstehen, dass ich diese Reise einfach machen muss. Sie haben Verständnis fuer das Fernweh, das in mir brennt. Vor allem auf der Hafentaufe in Hamburg, als ich beim Andocken der Queen Marry, dem längsten (350 Meter!) Passagierschiff der Welt zusah, wurde mir bewusst, dass mein Fahrrad ja auch so eine Art Queen Marry ist, zwar nicht das längste, aber dafuer mit seinen 60 Kilogramm mit Sicherheit eines der Schwersten. Seither fuehle ich mich wie der Kapitän, der dieses Schiff steuert - hinein in neue Abenteuer! Dabei machte ich folgende Route!

Ab Wolfsburg am Elbe-Seitenkanal entlang, ab Hamburg entlang der Elbe bis zum Nord-Ostsee-Kanal, dann auf dem Ochsenweg nach Flensburg, wo ich mein neues und nur 800 Gramm schweres 1-Mann-Zelt in empfang nahm.

Nach einer Uebernachtung auf einer Yacht und einem Interview, das in der lokalen Presse veröffentlicht und unter meiner Homepage www.mikeonbike.de nachgelesen werden kann, gings dann weiter auf dem Heerweg durch Dänemark.

Von dort habe ich dann mit dem Schiff nach Schweden (Varberg - 100 Km suedl. von Götheburg) uebergesetzt und fahre seitdem auf dem "Sverigeledden", einem Fernradweg der bis nach Finnland fuehrt in Richtung Nordkap. Derzeit befinde ich mich 200 Kilometer westl. von Stockholm und nach fuenf Tagen Regen wird das Wetter endlich wieder besser.

Ich hoffe, ich kann mir einen meiner vielen Lebensträume - mir das Nordkap bis zur Sonnenwend am 21. Juni zu erradeln - erfuellen. Bis dahin sind es noch 2500 Kilometer.

Ciao,

Mike on Bike

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03.05.2006

Hi!

Nachdem ich meine Welttour am 25.04.2006, also einen Tag später als geplant "angetreten" habe, bin ich auf meinem "Bock" schon wieder seit einer guten Woche "auf Achse".

Mein erstes kleines Etappenziel war die Autostadt Wolfsburg, wo ich von meinem Kumpel Thomas nach meiner Abschiedsfeier eingeladen worden bin.

Der geradlinige Weg gen Norden führte mich durch einige schöne Naturparks (Steiger Wald, Hassberge, Thüringer Wald, Eichsfeld, Harz und Elm-Lappwald) und über Fern-Radwege (Rennsteig-, und Werra-Radweg).

Dabei bekam ich das tückische Wetter das Aprils voll zu spüren: In der sehr kalten und verregneten letzten Aprilwoche hat es mich an zwei Tagen hintereinander ausgerechnet zwischen zwei relativ weit auseinandergelegenen Dörfern voll eingeschneit. Beim Packen meiner Ausrüstung zu Hause hätte ich nicht gedacht, dass meine Skihandschuhe schon so bald zum EInsatz kommen würden. Die hab ich eigentlich erst für die Rocky Mountains im Westen der USA oder Kanada vorgesehen.

Zumindest weiß ich jetzt, dass sich mein Material als tauglich erweist. Auch meinem Körper hat der Rückfall in den Winter nichts angehabt. Im Gegenteil: Umso mehr genieße ich jetzt die wärmenden Sonnenstrahlen, die mich hoffentlich bis ans Nordkap hochbegleiten werden.

Auch bei meinen Übernachtungen bin ich überwiegend auf sehr gastfreundliche Leute getroffen, was aufgrund der nasskalten Nächte äußerst wichtig für mich und meinen Daunenschlafsack war.

Die Bilder, die ich auf meinem ersten Teilabschnitt gemacht habe, können im Laufe der nächsten Tage auf meiner Homepage www.mikeonbike.de abgerufen werden. Jetzt schon mal ein herzliches Dankeschön an meine Systemadministratoren: Mein Neffe Dani (aktualisiert die Weltkarte) und meine beiden Kumpels Larry (macht das Lay-Out der Homepage) und Robert (ist die Schnittstelle des Bildertransfers).

Das war meine letzte Mail aus Deutschland für die nächsten drei Jahre, wo ich nur noch via Internet erreichbar bin.

Ciao,

Mike on Bike

23.04.2006

Hi!

Nachdem das Wetter nun tendenziell in Richtung Sommer geht, und ich nun alle Vorbereitungen getroffen habe, werde ich nun morgen, also am Montag, den 24.4.2006 zu meiner großen Fahrradtour aufbrechen. Ich werde Euch dabei immer wieder über meinen momentanen Aufenthalt informieren (Ca. jeden Monat). Wer meine Route genau mitverfolgen und sich auch die entsprechende Bilddokumentation anschauen will, kann auf meiner Homepage reinklicken (www.mikeonbike.de).

Ansonsten wünsch ich Euch alle viel Erfolg, Glück und vor allem Gesundheit. Vielleicht sind meine E-mails für den Ein oder Anderen ja eine willkommene Ablenkung vom Alltagsleben in Deutschland.

Meiner Tour habe ich anlässlich zur Fussball-WM 2006 (mit dem Motto: Die Welt zu Gast bei Freunden) bereits einen passenden Namen gegeben:

 

Ein Freund zu Gast in der Welt

 

Diese Idee hatten meine Volleyball-Freunde auf meiner Abschiedsfeier. Ich finde, das passt zu meiner Motivation, eine solche Unternehmung durchzuführen.

Ciao, Euer

Michael Öfele (alias: Mike on Bike)

 

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